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| Stellungnahmen von regionalen Behörden | 17. Februar 1999 |
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Muß auch die Bergstraße mit
PKK-Aktionen rechnen?
Am 16. Februar wurde in Nairobi der Führer der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK, Abdullah Öcalan, vom türkischen Geheimdienst in die Türkei entführt. Im gesamten Bundesgebiet wurden infolgedessen besonders griechische Konsulate und Botschaften besetzt. Desweiteren kam es in zahlreichen Großstädten zu teilweise gewalttätigen Ausschreitungen. Hat nun auch die Region Bergstraße mit PKK-Aktionen zu rechnen? "Aktivisten aus der Gegend machen hier nichts, sondern konzentrieren sich weiterhin auf die Großstädte", erklärte Heiner Jerowsky von der Pressestelle der Polizei in Darmstadt. "Allerdings sind wir darauf eingerichtet, daß Ausschreitungen passieren können". Im Rahmen eines hessischen Gesamtkonzeptes schütze die Polizei "bestimmte Objekte" und verstärke den Streifendienst. Alle türkischen und griechischen Lokale seien "stillschweigend in das Einsatzkonzept mit einbezogen". Dies betreffe auch den Schutz von einzelnen Personen. Ebenfalls unbesorgt äußerte sich die Ausländerbeauftragte des Kreises Bergstraße, Brigitte Paddenberg: Die Vergangenheit zeige ein Miteinander von Türken und Kurden. "Hier kennen sich die Menschen untereinander mehr und können mit Streit auf andere Weise umgehen, anders als in den größeren Städten." Sowohl das Polizekommissariat in Heppenheim als auch das Innenministerium in Wiesbaden konnten bislang nichts darüber Hinausgehendes melden. Wir haben ein paar lesenswerte Links zum Thema zusammengestellt: Der Unabhängigkeitskampf der Kurden in der Türkei Portrait Öcalans Stationen der Odyssee Öcalans Hohe Gewaltbereitschaft der Kurden in Deutschland |
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