Deutsch-Italienischer Freundeskreis
Bensheim-Riva del Garda

2 Tage nach Aachen - in die Stadt Karls des Großen

Am 4. bis 5. Nov. 2006 veranstaltet der Freundeskreis eine Busfahrt nach Aachen. Abfahrt ist am Samstag, 04.11.06 um 7.30 Uhr vom Busbahnhof in Bensheim mit Herrn Drinnenberg als Reiseleiter.

Die Hinfahrt führt über Brühl zwischen Bonn und Köln gelegen. Hier erwarten die Teilnehmer gleich 2 Hihglights, Schloss Augustusburg und das Max-Ernst-Museum.

Das Rokokoschloss Augustusburg wurde bekannt als Empfangshaus für prominente Gäste der Bundesregierungen, als diese noch in Bonn untergebracht waren. Sehenswert ist auch der wunderschöne Park.

Neben einem Prunktreppenhaus von Balthasar Neumann wirkten bei der Ausgestaltung im Innern auch namhafte Künstler aus Italien bei Stuckarbeiten und Wandmalereien mit.

In der Nähe befindet sich auch das Max-Ernst-Museum, das wir besuchen werden.

Der Surrealist Max Ernst wurde in 1891 Brühl geboren, war Maler, Bildhauer und Dichter. Er lebte ab 1922 und starb in 1976 Paris. 1941 bis 1953 Emigration in die USA. 1954 erhielt Max Ernst den Großen Preis für Malerei auf der Bienale in Venedig.

Die Sammlung des Museums wir durch zahlreiche Leihgaben aus öffentlichen und privaten Leihgaben ergänzt.

Von Brühl aus wird in Aachen ca. gegen 16.30 Uhr das City-Hotel Aquis-Grana (10 Minuten vom Dom entfernt) erreicht. An einen abendlichen Gang durch die Innenstadt wird sich im "Aachener Brauhaus" das gemeinsame Abendessen anschließen.

Als Karl der Große erstmals im Jahr 765 Aachen besuchte, fasste er den Plan, hier eine Pfalz zu bauen und Aachen schließlich zur Hauptstadt seines Reiches zu machen. Im Jahr 786 wurde mit den ersten Bauwerken begonnen.

Das Aachener Rathaus nimmt einen Teil der alten Pfalz ein. Es steht an der Stelle der früheren Königshalle mit dem Thronsitz des Kaisers und seinem Wohnbereich. Am Sonntagmorgen werden wir es besuchen.

Am Nachmittag stehen dann der Dom selbst und der Domschatz auf dem Programm.

Um 800 wurde die Pfalzkapelle, das Herzstück des heutigen Domes als Oktogon, im romanischen Stil erbaut, eingeweiht. Bauliche Vorbilder waren damals San Vitale in Ravenna und die kleine Hagia Sophia in Byzanz (Istanbul). - In späteren Jahrhunderten ist der Kirchenbau mehrfach erweitert worden. Neben dem Kapellenkranz rings um die ursprüngliche Pfalzkapelle wurde 1355 die Gotische Chorhalle angefügt, die im Volksmund bald die Glashalle genannt wurde.

In der Pfalzkapelle wurde Karl der Große Ende Januar 814 beigesetzt. Allerdings ist sein Grab bis heute nicht gefunden worden.

In der Domschatzkammer ist einer der wertvollsten Kirchenschätze Europas untergebracht. Sakrale Kulturschätze aus spätantiker, staufischer und gotischer Zeit sind nach Themenbereichen geordnet.

Mit einem Abstecher in das Couven-Museum, das die Wohnkultur des 18. und 19. Jahrhunderts zeigt, wird der Besuch in Aachen abgeschlossen.

Zum Programm.

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