Deutsch-Italienischer Freundeskreis
Bensheim-Riva del Garda

Ehrenvositzender Georg Dreiling

Georg Dreiling ist der erste "Presidente", des 1989 gegründeten Deutsch-Italienischen Freundeskreises Bensheim - Riva del Garda.

Als Don Luigi Franzoi 1988 die ersten Kontakte mit Riva del Garda knüpfte, war Georg Dreiling sofort zur Mitarbeit bereit. Er bot nicht nur seine Unterstützung an, sondern sorgte auch dafür, dass nach der städtischen Verschwisterungsfeier in Bensheim, im Oktober 1988, im darauf folgenden Frühjahr, der Deutsch-Italienische Freundeskreis Bensheim - Riva del Garda gegründet wurde. Während seiner zehnjährigen Amtsperiode als erster Vorsitzender, wurde das Profil des Vereins durch zahlreiche und vielfältige Aktivitäten geprägt. Viele Reisen, nicht nur nach Riva del Garda, die Vorträge, die Tagesausflüge mit Georg Drinnenberg, die Opernbesuche, die kulinarischen Höhepunkte, die Jugendarbeit (Sommerkurs und Schüleraustausch), die zahlreichen Feste, die beeindruckende Jubiläumsfeier zum zehnjährigen Bestehen des Vereins und vieles mehr, charakterisieren die "Ära Dreiling".

Als er im Mai 1999 auf der Mitgliederversammlung aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für das Amt des ersten Vorsitzenden kandidierte, wurde er einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

Ehrenmitglied Georg Drinnenberg

Eine ganz besondere Ehre wurde dem engagierten Oberstudienrat auf der Jahreshauptversammlung 1996 zuteil: Georg Drinnenberg wurde auf Vorschlag des Vorstandes zum ersten Ehrenmitglied des Freundeskreises ernannt. Dafür gab's eine Urkunde, eine Laudatio und viel Beifall von den Mitgliedern.

Drinnenberg, so die einhellige Meinung der Amici di Riva, hat sich besondere Verdienste erworben. Seine regelmäßigen und bestens vorbereitete Exkursionen auf den Spuren der alten Römer in Germanien, seine lebendigen, hautnahen und nie langweiligen Erläuterungen " waren und sind einfach „Spitze", immer eine Bereicherung und nie "trocken". Premiere war übrigens 1992 mit der ersten Exkursion des redegewandten und geschichtlich interessierten Schulmeisters in das Römische Museum nach Mainz. "Es war, als könnten die Steine sprechen", erinnert sich die 2. Vorsitzende, Dr. Pina Kittel, genau.

Nach zehnjähriger Verschwisterung gibt es wohl keinen Bensheimer mehr, für den "Riva" ein Fremdwort ist, der die kleine Stadt am nördlichen Ufer des Gardasees erst lange auf der Landkarte suchen muss, oder der nicht über die sprichwörtliche italienische Gastfreundschaft ins Schwärmen gerät. Italien und Gardasee, das bedeutet für viele nicht nur Pizza, Pasta und Grappa, strahlender Himmel, blaues Wasser und Surfer-Paradies, sondern neue und gute Freunde, ein herzliches Willkommen und aufgeschlossene, liebenswerte Menschen. Riva, das dank seiner exponierten Lage hauptsächlich vom Tourismus lebt und Bensheim haben durchaus einige Gemeinsamkeiten, darunter auch das milde Klima mit der frühen Blüte. Für die attraktive Ferienstadt am Gardasee war die Besiegelung der Städtepartnerschaft mit Bensheim eine gelungene Premiere.

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