Deutsch-Italienischer Freundeskreis
Bensheim-Riva del Garda

Römischer Tuffsteinbruch

Etringer Lay
Römerbergwerk (Innen)
Oben: "Etringer Lay", unten: "Römerbergwerk, Innen". (Fotos: www.vulkanpark.com)

Das einmalige Landschaftsbild der Osteifel wurde vor Urzeiten durch vulkanische Aktivitäten geprägt. Mit gewaltigen Ausbrüchen schufen Vulkane der Eifel ein einmaliges Landschaftsbild aus Feuer, Glut und Asche. Der vielfältige vulkanische Formenschatz der Region kann im Geo- bzw. Vulkanpark Osteifel besichtigt werden. Sowohl hier als auch in Museen und Informationszentren wird die eindrucksvolle Entstehungsgeschichte der Osteifellandschaft der letzten 200.000 Jahre lebendig.

Vor ca. 12.000 Jahren entstand nach dem letzten großen Vulkanausbruch der Laacher See. Die Ascheströme verfestigten sich durch den Kontakt mit Wasser z. T. zu Tuffstein, der als Baumaterial bis heute in diesem Teil der so genannten Vulkaneifel als Baumaterial abgebaut wird.

Entdeckt hatten es vor 2000 Jahren die Römer. Sie legten zahlreiche Steinbrüche und Bergwerke an um den weißen Tuffstein zu fördern und zu bearbeiten. Während die meisten römischen Steinbrüche im Laufe der neuzeitlichen Abbaumethoden verschwunden sind, wurde auf dem Gelände der Trassgrube Meurin ein ca. 45 x 55 m großes Abbaugebiet aus der Römerzeit mit einer Stahl-Glas-Konstruktion überdacht. So war es möglich einen Teil des ehemals wohl größten römischen Tuffbergwerkes nördlich der Alpen zu konservieren und der Öffentlichkeit zugängig zu machen.

Übrigens: Ein 3-D-Kurzfilm im "Kinostollen" entführt die Besucher in die Zeit des frühen Tuffabbaus.

zurück