Deutsch-Italienischer Freundeskreis
Bensheim-Riva del Garda

Venedig und das venezianische Riva del Garda

Eine achttägige Kulturreise des deutsch-italienischen Freundeskreises im Oktober 2009 - Seite 5

Hauptaugenmerk galt einer großen Anzahl von Kirchen, Palästen und Museen.

Kaum eine andere Stadt wird seit Jahrhunderten so häufig literarisch beschrieben und als Schauplatz benutzt wie Venedig. Genannt seien nur Marco Polo, Veronica Franco, Carlo Goldoni, Giacomo Casanova als Literaten, die hier geboren oder gestorben sind.

Auch in der Musikszenerie ist die Lagunenstadt vielfältig verankert, dadurch dass sich Komponisten von der Ausstrahlung dieser geheimnisumwitterten Stadt für ihre Werke inspirieren ließen. Antonio Vivaldi - die Reiseteilnehmer im Bus nach Venedig erinnern sich gerne an die mit musikalischen Auszügen belebten Beiträge von Georg Drinnenberg zur Schaffensperiode des Barockmeisters - , aber auch Felix Mendelsohn, Giuseppe Verdi, Richard Wagner und Franz Liszt sind hier zu nennen.

Und nicht zuletzt haben die zahlreichen Maler der Renaissance wie die Familie Bellini, wie Carpaccio, Giorgione ,Tizian, Tintoretto und Tiepolo sowie die Baumeister und Architekten wie Andrea Palladio dazu beigetragen, dass Venedig zum ewigen Mythos geworden ist.

Das Hauptaugenmerk bei der täglichen Programmgestaltung für die Rivafreunde galt daher einer großen Anzahl von Kirchen, Palästen und Museen. Sowohl die Architektur als auch die Innenausstattung, insbesondere die Wand-und Deckengemälde, die zum Teil Weltberühmtheit genießen, standen im Zentrum der geführten Besichtigungen.

Nennen wir deren Reihenfolge: Der Dogenpalast unter italienischer Führung, die Basilica San Marco, die Palladiokirche S. Giorgio Maggiore mit Besteigung des Campanile, das Museo dell´Accademia, die Barockkirche Santa Maria della Salute, der zum Museum umfunktionierte Palast Ca´ Rezzonico, die Basilika S. Maria Gloriosa dei Frari, die Scuola Grande S. Rocco, die Kirche SS. Giovanni e Paolo, die einschiffige Saalkirche S. Maria dei Miracoli mit den prächtigen marmorverkleideten Innenwänden (Heribert Kittel erläuterte, dass Marmor ein Umwandlungsgestein ist, das sich in Millionen von Jahren in größerer Erdtiefe aus dem ursprünglichen Kalkstein infolge hoher Temperatur- und Druckzustände entwickelt hat, wobei die vielfältigen Farbvariationen auf mineralischen Einschlüssen beruhen), und schließlich die byzantinische Kathedrale S. Maria Assunta auf der Insel Torcello.

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