Deutsch-Italienischer Freundeskreis
Bensheim-Riva del Garda

Im Schatten des Vesuvs: Dienstag, 17.Oktober

Pompeji

8 h 45 war Abfahrt nach Pompeji .Bei der Zufahrt zur Autobahn gerieten wir in den dort üblichen Stau. Danach ging es flott weiter bis wir um 10 h 30 am Ziel waren und unseren Führer Mario trafen. Dieser betrat mit uns die Trümmerstadt an der Porta marina, die einst zum Hafen führte. Er zeigte uns zunächst eine dort zugängliche Thermenanlage. Sie war zu unserem Besuch geöffnet, denn man wechselt die Möglichkeiten zu Besichtigungen andauernd, um Belastungen zu vermeiden.

Weiter ging es zum Forum, danach auf der Via dell' abondanza zum Odeon, dem Musiktheater. Wir schauten dann hinunter zum Säulengeviert bei den Theatern. Es folgte der Isistempel mit entsprechenden Erläuterungen. Schließlich gelangen wir zum Garten der vor der Katastrophe Flüchtenden. Sie liegen dort wie sie im Tod erstarrt waren. Über verschiedene der stets gut gekennzeichneten Straßen gelangen wir nach Verabschiedung von Mario zur Cafeteria, wo ein >riesiger Andrang herrscht. Dennoch findet jeder etwas zum Essen zu ziemlich saftigen Preisen.

An der Porta Herculanea
Um 14 h 30 geht es mit Drinnenberg weiter, zunächst zu dem am Vormittag noch ausgesparten Lupanar (Bordell) mit seinen recht freizügigen erotischen Darstellungen. Wir besichtigen mit unserem sachkundigen Führer dann die Casa di Fauno, das Haus der Vettii und weitere Villen. Auch die Ara maxima bewundern wir. Am Tor zum Vesuv erklärte uns als Fachmann Dr. Turowski die dort eingerichtete Verteilung des vom langen Aquädukt in die Stadt geleiteten Wassers.

Abschließend erklärt uns Georg Drinnenberg an der Porta Herculanea an Hand der dort befindlichen Gräber den Totenkult der Römer. Als letztes Bauwerk ist die Villa dei Misteri mit den dort noch sichtbaren, besonders schönen Fresken der krönende Abschluss des Tages in Pomeji. Wir kehren zum Abendessen ins Hotel zurück.

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