Archivmaterial (Bilder, Pläne, Schriftwechsel) von den Gerätehäusern


Im Laufe der 60-jährigen Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Beedenkirchen wurden drei verschiedene Feuerwehrgerätehäuser bezogen, die an dieser Stelle näher beschrieben werden (befindet sich noch im Aufbau).

 

1937 wurde das erste Haus an der Ecke Hechlergasse und Pflasterweg gebaut. Dafür wurden die Pläne immer wieder geändert. Dann gab es 1962 einen Anlauf, ein neues größeres Feuerwehrhaus an der Hechlergasse zu bauen. Dabei wurden Zuschüsse beantragt, technische Zeichnungen von einem Architekten gefertigt, Angebote eingeholt und das nötige Grundstück für das Gebäude mit Wohnung durch die Gemeinde gekauft. Das Vorhaben wurde jedoch nie realisiert.

 

Nachdem Mitte der 1960er Jahre das Spritzenhaus aufgegeben worden war, verstrichen rund zehn Jahre, bis endlich ein neues FGH am Stotz (damals Hauptstrasse) entstand. Bezogen wurde es Ende 1974. Dieses Gebäude, das zusätzlich einen kleinen Mehrzweckraum und eine kleine Küche unter seinem Dach vereinte, wurde relativ bald auch zu klein. Über eine Erweiterung nach hinten wurde 1986/87 ernsthaft nachgedacht, sie wurde aber auch nicht umgesetzt, weil wahrscheinlich das im Anlauf befindlichen Dorferneuerungsprogramm einen Ausweg bot.

 

Dabei bekam Beedenkirchen eine Neugestaltung des Geländes mit einem neuen Dorfgemeinschaftshaus und einem viel größeren Feuerwehrgerätehaus auf zwei Etagen (heute sogar mit einer kleinen dritten Etage in der Dachspitze). Bis es bezugsfertig war, gab es einige Diskussionen und Änderungen der Pläne. Somit durfte es erst Anfang 1993 bezogen werden.

 


Aktuelles FGH (aufgenommen 1998 - altes LF8)

Kurz vor der Fertigstellung 1993

 

 


Zweites FGH (aufgenommen 1980)

1974

Nachdem das alte Spritzenhaus aufgegeben worden war, dauerte es zehn Jahre bis dieses Gebäude für die Feuerwehr 1974 zur Verfügung stand (siehe Chronik). Es beinhaltete einen Mehrzweckraum mit kleiner Küche. Die Fahrzeughalle hatte zwei Tore von nur 3,25m Breite.

Siehe:

- Pläne

 


1963

Weil das Spritzenhaus zu klein geworden war, wurde ein neues Gerätehaus angedacht. 1962/63 wurde der Antrag auf ein neues größeres Gerätehaus gestellt. Zeichnungen und ein Finanzierungsplan wurden gefertigt und Zuschüsse von der Feuerschutzstelle und dem Kreis beantragt. Die Gemeinde kaufte ein geeignetes Grundstück an der Hechlergasse, aber das Vorhaben wurde nie realisiert.

Siehe:

- Schriftwechsel


Geplantes FGH (Zeichnung 1962)

 

 


Das Spritzenhaus (aufgenommen 1964)

1937

Das Spritzenhaus wurde 1936 beim hessischen Kreisamt in Bensheim beantragt. Gebaut wurde es vermutlich 1937 zu Gesamtkosten von 4830 R.M. (laut Kostenanschlag vom 19. Juni 1936). In dem noch vorhandenen Schriftverkehr wird das Bauvorhaben immer wieder anders bezeichnet, mal als Gemeindehaus, mal als Feuerlöschwesen und mal als Spritzenhaus mit H.J. Heim. Ob es sich um einen Neubau, Umbau oder eine Erweiterung handelte, ist aus den Unterlagen auch nicht eindeutig festzustellen. Nachdem das Gebäude von der Feuerwehr Mitte der 1960er Jahre verlassen wurde, wurde es zum Verkaufsbüro der Fa. Seeger umgebaut und später abgerissen.

Siehe:

- Schriftwechsel

- Kostenanschlag

- Pläne