Steckbrief des alten TSF Ford TT 1250

Das TSF Ford TT 1250 (Werbefotos von Ziegler)

 

Das Grundfahrzeug war ein Ford "Taunus Transit 1250", das feuertechnisch von der Firma Albert Ziegler in Giengen/Brenz ausgestattet wurde. Am 5. Dezember wurde das neue Fahrzeug feierlich in Dienst gestellt. Siehe auch: Werbeprospekte/Technische Zeichnung.


Gegenüber dem alten Spritzenhaus (5. Dezember 1964)


 Bei der Indienststellung des neuen TSF (5. Dezember 1964)

 

 

Geschichte (Auszug aus Wikipedia)


Das UrmodellDie erste Generation des Ford-Transporters (Transit) wurde ab 1953 in Köln gebaut und anfangs unter dem Namen FK 1000 verkauft. Die Bezeichnung stand für Ford Köln und eine Nutzlast von 1000 kg. Entwickelt wurde der Transporter von Alfred Haesner, der Ende der 1940er Jahre im Volkswagenwerk den ersten VW-Transporter entwickelt hatte, und auf dessen Verkaufserfolg zielte der neue Ford-Transporter vor allem ab. Während der VW-Bus auf der leicht veränderten Bodengruppe des VW Käfers basierte und von daher den Heckmotor konstruktionsbedingt beibehalten musste, konnte der gänzlich neu entwickelte Ford mit einem vorne eingebauten Motor aufwarten. Dies bedeutete einerseits etwas beengtere Platzverhältnisse für Fahrer und Beifahrer und der Motor als Lärmquelle war in deren unmittelbarer Nähe angeordnet, dafür jedoch konnten der FK 1000 und seine später erschienenen Varianten mit einem bei dem VW-Bus ähnlichen Außenabmessungen größeren und vor allem ebenen Laderaum aufwarten. Ausgeführt war der Transit mit einem einfachen Fahrwerk mit Starrachsen, was ihm einen relativ schlechten Fahrkomfort einbrachte; der Antrieb erfolgte auf die Hinterräder.

Als Motorisierung kamen während der gesamten Bauzeit ausschließlich 4-Zylinder-Ottomotoren eigener Fertigung zum Einsatz. Zunächst die in seinen Grundzügen von 1935 stammende Konstruktion mit SV-Ventilsteuerung aus dem Pkw Taunus 12M („Weltkugeltaunus") mit 1,2 Litern Hubraum und 38 PS. Ab 1958 war für den Kleintransporter der neu konstruierte OHV-Motor mit 1,5 Litern Hubraum und 55 PS des Taunus 15M ebenfalls erhältlich; eine weitere Version FK 1250 mit einer auf 1,25 t gesteigerten Nutzlast kam hinzu. Ab 1961 erhielt die Modellreihe die Bezeichnung Taunus Transit, ergänzt wiederum um die ungefähre Nutzlast in Kilogramm. Neben dem herkömmlichen, bereits PKW-ähnlich ausgestatteten Kleinbus für 8 Personen erschien 1962 der Panoramabus in gehobener Luxusausführung, der wiederum vor allem dem vergleichbar ausgestatteten VW Samba-Bus Konkurrenz machen sollte, es erschien auch eine leichte Version für nur 800 kg Nutzlast. 1963 gab es nur für Pritsche und Kofferaufbauten eine nochmals stärkere Version mit 60 PS aus 1,7-Litern Hubraum. Auch diese Maschine entstammte aus einem Pkw, diesmal dem Taunus 17M („Badewannentaunus“). Die Produktion dieser ersten Transit-Generation endete 1965.

 

 

Technische Daten

 

Taunus Transit von vorn

 

Taunus Transit Heckansicht

Motor

Reihen-Vierzylinder

Hubraum

1172 / 1498 cm³

Bohrung * Hub

- / 82 * 70,9 mm

Verdichtung

6,8 : 1

Drehmoment

-/113 Nm bei 2400 1/min

Leistung

28 / 40 kW (38 / 55 PS)

Nenndrehzahl

4250 1/min

Getriebe

Viergang, voll synchronisiert

Bauart

Unterflur-Mittelmotor mit Heckantrieb

Aufhängung vorn/hinten

Starrachse, Blattfedern

Lenkung

Schnecken-Rolle

Bremsen

Trommeln, hydraulisch

Handbremse

auf vordere Trommeln

Reifen

6.40 - 13 4 PR

Tankinhalt

38 Liter

Leergewicht

- / 1150 kg + Fahrer

Nutzlast

1000 / 1250 kg

Gesamtmaße (unbeladen) 4300 x 1740 x 2020 mm (LxBxH)
Wendekreis 11 m

Kraftstoffverbrauch

ca. 10 - 11 Liter/100 km

Höchstgeschwindigkeit

ca. 95 / 100 km/h

Batterie

6 V / 84 Ah

Bauzeit

1953 - 1965