Entdecker brauchen Karten
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Geschichtsverein mit Unterkunft unzufriedenHEPPENHEIM. "Es waren arbeitsreiche, aber erfolgreiche Jahre, auf die ich zurück blicken kann." Dieter Schnabel, Vorsitzender des Heppenheimer Geschichtsvereins, fasste so die Arbeit des Vereins zusammen. Immerhin hatten sich in der Zeit, die seit der Wahl des Vorstandes vergangen war, einiges getan. So ist der Verein in das Stadthaus an der Gräffstraße umgezogen."Die Situation dort ist völlig unbefriedigend", führte Schnabel aus, "in den beiden winzigen Räumchen im Keller gerade mal Platz für die Archivalien des Vereins ist. An eine sinnvolle Arbeit dort kann nicht gedacht werden." Sitzungen des Vorstandes würden regelmäßig auf dem Flur abgehalten. Durchaus positiv hat sich der Heppenheimer Geschichtsverein in den vergangenen beiden Jahren dargestellt. Eine Exkursion führte zu den Mühlen im Kirschhäuser und Erbacher Tal. Geradezu überwältigend war der Zuspruch zu der Wanderung zu den Gerichtsstätten in Heppenheim, die dann bei Blitz, Donner und Regen an der alten Hinrichtungsstätte bei Bensheim endete. Daneben gab es Diavorträge und Stadtführungen. Besonders hob Schnabel das Engagement des Vereins bei der Erstellung des Festbuches anlässlich der 1250-Jahr-Feier der Stadt Heppenheim hervor. Nach anfängliche Schwierigkeiten habe dann die Zusammenarbeit mit dem Verkehrs- und Heimatverein gut geklappt, sodass ein sehr ansprechendes Festbuch entstanden ist. Schnabel dankte ausdrücklich dem Vorstandsmitglied Karl Härter für seine Tätigkeit bei diesem Projekt. Darüber hinaus hat Härter die Festvorträge beim Stadtjubiläum gehalten. Dank sagte Dieter Schnabel Helmut Becker, Manfred Bräuer, Margit Schedel und Hans Joachim Büge für deren Arbeit an den Heppenheimer Sippenbüchern. Mittlerweile ist der dritte Band dieses Heppenheimer Familienbuches recht weit voran geschritten. In den Dank schloss Schnabel auch die Arbeit von Vorstandsmitglied Hans Rittersberger ein, der die heimatkundliche Beilage des Starkenburger Echo, "Die Starkenburg", im Auftrag des Heppenheimer Geschichtsvereins zusammenstellt und redigiert. Diese Beilage erscheint immerhin seit 1924. "Es gilt nun," so Dieter Schnabel weiter, "die begonnenen Aktivitäten weiterzuführen und der Arbeit des Vereins weiter Auftrieb zu geben." Da der Rechner Georg Niedermayer kurzfristig erkrankt war, lag kein Kassenbericht vor, sodass auch keine Prüfung der Kasse erfolgen konnte. Dies soll so schnell wie möglich erfolgen. Somit konnte es auch keine Neuwahlen geben. Diese werden im nächsten Jahr nachgeholt. Für das kommende Jahr ist eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Altstadtfreunden in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe geplant. Auch soll mit den Geschichtsvereinen in der Umgebung die Zusammenarbeit intensiviert werden. Es ist daran gedacht, gemeinsame Exkursionen zu unternehmen. Auch die Zusammenarbeit mit Museum und Archiv der Stadt soll wieder aktiviert werden. Ziel ist es, Arbeitsgruppen zu bilden. Dazu müssen aber zuerst die räumlichen Voraussetzungen geschaffen werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins. Starkenburger Echo, e - 19.10.2005 |
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Zuletzt aktualisiert am 10.04.2007