Pressespiegel des Heppenheimer Geschichtsvereins

Neues Leben im alten Telekom-Haus
Haus der Vereine: Zwischenbilanz nach zehn Monaten - Am 9. September wird gefeiert

HEPPENHEIM. Bei der Kulturgemeinschaft Heppenheim laufen gegenwärtig die Vorbereitungen für ein Fest, zu dem die Bevölkerung für den 9. September (Sonntag) ins Haus der Vereine eingeladen wird. Sänger, Musiker und andere Gruppierungen, die in der Einrichtung am Erbachwiesenweg ein Zuhause gefunden haben, wollen dabei Einblick geben in ihre Arbeit und natürlich auch Sorge dafür tragen, dass es bei der Bewirtung an nichts fehlen wird.

Wie Vorsitzender Henner Kaiser gestern mitteilte, wird die genaue Programmfolge in einer für die nächsten Tage anberaumten Sitzung festgelegt.

Das Haus der Vereine am Erbachwiesenweg ist am 5. November 2006 seiner Bestimmung übergeben worden. Zehn Monate später kann ein durchaus positives Fazit gezogen werden. Eingerichtet haben sich in dem Gebäude Gruppen ganz unterschiedlicher Richtung, so die Chöre der Harmonie und des Sängerquartetts, der Naturschutzbund, der Musikzug Starkenburg, die Fastnachtsgesellschaft Bottschlorum sowie die vordem in der viel zu kleinen "Oase" untergebrachte Stadtkapelle.

Bessere Bedingungen bieten sich nun auch dem Geschichtsverein, dessen Mitglieder bis zum Umzug in einem an der Bedeutung ihrer Arbeit gemessen unwürdigen Kellerraum des Stadthauses an der Gräffstraße Heimatforschung betreiben mussten.

Nach knapp einem Jahr, in dem sie erst einmal Erfahrungen gesammelt haben, fällt das Urteil der Vorstände mehr als zufrieden stellend aus. Umso dankbarer sind sie der Firma Röhrig-Granit. Seniorchef Gerhard Röhrig hatte das Haus im Dezember 2004 samt 4500 Quadratmeter großem Freigelände erworben, obwohl er persönlich wie betrieblich keine Verwendung dafür hatte.

Aus Gesprächen mit Heppenheims früheren Bürgermeister Ulrich Obermayer (CDU), dem er heute noch freundschaftlich verbunden ist, hatte der Sonderbacher Unternehmer erfahren, dass es an Raum für Vereinsarbeit fehlt.

Letztendlich inspiriert vom seinerzeit noch im Amt befindlichen Stadtrat Achim Krüger (SPD), griff Röhrig zu, setzte im Schulterschluss mit Stadt, Kreis und Regierungspräsidium eine Nutzungsänderung durch, ließ das Gebäude renovieren, richtete für den auf seiner Gehaltsliste stehenden Hausmeister eine Wohnung ein und arbeitete mit der Kulturgemeinschaft einen bis 2010 gültigen Vertrag aus.

In dem mehrseitigen Schriftstück sind Rechte und Pflichten klar geregelt, so auch die Festlegung, dass im Haus nicht geraucht werden darf. Genutzt werden kann das Haus der Verein von morgens um 7 bis 23 Uhr.

Das Gebäude war bereits 1982 von der Bundespost errichtet und später von der Telekom übernommen worden. Zuletzt hatte es zehn Jahre lang leer gestanden. Inzwischen ist wieder neues Leben eingekehrt. Etwas davon soll beim geselligen Treff am 9. September "rüberkommen".

Starkenburger Echo, echo-online, fk - 22.8.2007

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Zuletzt aktualisiert am 25.08.2007