Pressespiegel des Heppenheimer Geschichtsvereins

Heppenheimer Spuren im Lorscher Totenbuch
Geschichtsverein: Monika Schmatz referiert am Freitag (18.) im Wappensaal des Amtshofes

HEPPENHEIM. Gemeinsam mit dem Museum der Stadt lädt der Heppenheimer Geschichtsverein zu einem öffentlichen Vortrag von Monika Schmatz zum Thema "Heppenheimer Spuren im Lorscher Totenbuch" ein. Die Veranstaltung beginnt am Freitag (18.) um 19 Uhr im Wappensaal des Kurmainzer Amtshofes. Der Eintritt ist frei.

Das Lorscher Necrolog-Anniversar beziehungsweise Totenbuch, dessen Einträge vom 8. bis ins 16. Jahrhundert reichen, erlaubt laut den Veranstaltern einen einmaligen Einblick in die klösterliche Gedächtnistradition und das mittelalterliche Totengedenken. In ihrer Doktorarbeit, die bei der Hessischen Historischen Kommission erscheint, hat Monika Schmatz 2200 Personeneinträge sowie zahlreiche Schenkungsvermerke ausgewertet, von denen sich einige auch auf Heppenheim beziehen.

Der Vortrag beleuchtet diese Beziehungen zwischen dem Kloster Lorsch und Heppenheim, das mit der Mark Heppenheim seit 773 den weltlichen Kern der Reichsabtei Lorsch bildete. Er veranschaulicht zudem anhand ausgewählter Beispiele, wie ein Text, der einen wesentlichen Platz in der Liturgie einer klösterlichen Gemeinschaft eingenommen hat, heute als Quelle für die Forschung dient.

Starkenburger Echo, echo-online, e - 17.3.2008

Digitalisat

Erste Seite des Lorscher Totenbuchs, aus der Handschrift in der Universitätsbibliothek Würzburg (M.p.th.f. 132)

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Zuletzt aktualisiert am 19.04.2008