Pressespiegel des Heppenheimer Geschichtsvereins

1959 aus der Taufe gehoben
Jubiläum: Heppenheims Geschichtsverein feiert am 27. Februar (Freitag) im Kurfürstensaal sein 50-jähriges Bestehen - Erscheinungsbild gewandelt

HEPPENHEIM. Am 27. Februar (Freitag) besteht der Heppenheimer Geschichtsverein 50 Jahre. Aus diesem Anlass lädt der Verein an diesem Tag Mitglieder, Freunde und interessierte Bürgerinnen und Bürger um 19.30 Uhr zu einer Feierstunde in den Kurfürstensaal des Kurmainzer Amtshofes in Heppenheim ein. Auf dem Programm, das vom Konservatorium Bergstraße musikalisch umrahmt wird, stehen neben Grußworten und einem Festvortrag des Vorsitzenden Professor Karl Härter auch Ehrungen von Gründungsmitgliedern. Den Abschluss bildet eine Bildpräsentation von Dieter Schnabel: "Heppenheim 1959 - 2009".

Die 1200-Jahrfeier der Stadt Heppenheim 1955 bildete den Anlass, einen Arbeitskreis zur Erforschung der Geschichte der Stadt Heppenheim ins Leben zu rufen und dies mit einstimmiger Unterstützung der Stadtverordnetenversammlung. Um der Zusammenarbeit einen finanziellen und rechtlichen Rückhalt zu geben, wurde schon bald die Gründung eines Vereins erwogen. In einem Aufruf an "Privatpersonen, Behörden, Schulen, Innungen, Gesellschaften, Banken und Vereine aller Art" ergriffen im Februar 1959 Archivinspektor Ferdinand Koob, Rektor Heinrich Heß und Studienrat Wilhelm Lizalek die Initiative und riefen zur Gründung des Heppenheimer Geschichtsvereins auf. Am 27. Februar versammelten sich immerhin 40 Personen im Wappensaal des Amtshofes, und in Gegenwart des damaligen Bürgermeisters Wilhelm Metzendorf, Heinrich Winters und des Geistlichen Rats August Hummel wurde der Verein aus der Taufe gehoben.

Ganz spurlos ist die Zeit nicht an dem Verein vorbeigegangen. Getreu seinem Auftrag, die Geschichte der Stadt Heppenheim zu erforschen sind in den vergangenen fünf Jahrzehnten viele Anstrengungen unternommen worden, diesem Ziel näher zu kommen. Ein Arbeitskreis machte es sich zur Aufgabe, die Ratsprotokolle auszuwerten und sonstige Archivalien zu erfassen. Der Verein und seine Mitglieder zeichneten für zahlreiche lokalgeschichtliche Publikationen verantwortlich - darunter die drei Heppenheimer Sippenbücher - oder wirkte an den Festbücher zum Jubiläum der Starkenburg, der Mark Heppenheim und 1250 Jahre Heppenheim mit. Auch die heimatkundliche Beilage des Starkenburger Echos "Die Starkenburg" wird vom Heppenheimer Geschichtsverein zusammengestellt und herausgegeben.

Freilich hat sich das Erscheinungsbild des Vereins gewandelt, der in den letzten Jahren stärker in der Öffentlichkeit in Erscheinung getreten ist und Exkursionen, Führungen, Vorträge, die Stammtische "Heppenheimer Geschichte(n)" und nicht zuletzt "Galgenwanderungen" veranstaltet hat. Die stärkere Hinwendung zur öffentlichen Vermittlung von Lokalgeschichte wird begleitet von einer intensiveren Zusammenarbeit mit anderen Heppenheimer Vereinen und Geschichtsvereinen der Region.

Dieser Entwicklung Rechnung tragend freut sich der Heppenheimer Geschichtsverein als "junger Verein" in einer der geschichtsträchtigsten und ältesten Städte der Region, mit seinen Mitgliedern, Vertretern von Vereinen und Politik sowie allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern sein fünfzigjähriges Bestehen am Ort der Gründung in einer öffentlichen Veranstaltung zu feiern.

Starkenburger Echo, echo-online, e - 18.2.2009

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Zuletzt aktualisiert am 22.2.2009