Pressespiegel des Heppenheimer Geschichtsvereins

Ehemalige Synagoge
Allein auf weiter Flur
Leserbrief unseres Mitgliedes Hans Joachim Büge

Mit großem Erstaunen lese ich in einer Presseverlautbarung der Heppenheimer FDP von den "Taten" dieser Partei zur Rettung der Reste der ehemaligen Heppenheimer Synagoge. Als es darum ging, der Gigantomanie beim Ausbau des Eisenpfades und der teilweisen Vernichtung der Synagogenreste einen Riegel vorzuschieben, waren die Mitglieder der Agenda 21 und der Heppenheimer Geschichtsverein zunächst allein auf weiter Flur.

Bereits 2007 wurde die Kommunikation mit dem zuständigen Amt für Bodenmanagement und der Landesdenkmalbehörde aufgenommen und darauf hingewiesen, dass der geplante Ausbau des Eisenpfades einen wichtigen Teil der Heppenheimer Geschichte vernichten würde. Es folgten entsprechende Schreiben und Einsprüche bei zahlreichen Stellen, darunter auch bei der Stadt Heppenheim.

Ohne diese und andere Aktivitäten wie mehrere Ortstermine und einer Schlossbergführung wären heute wohl vollendete Tatsachen geschaffen worden. Flurneuordnungsbehörde und Denkmalschutz zeigten sich bereits 2008 gegenüber den Argumenten des Geschichtsvereins aufgeschlossen, denen sich auch die Stadt schließlich anschloss; so konnte der Ausbau verhindert werden.

Eine Hilfe der Liberalen wäre allen Teilen sehr angenehm gewesen. Doch nahmen die damals noch keine Kenntnis von dem Geschehen am Schlossberg. Was soll nun diese Trittbrettfahrerei heute?

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Hans Joachim Büge, Von-Kleist-Straße 9, Heppenheim

Starkenburger Echo, echo-online, 15.7.2009

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Zuletzt aktualisiert am 26.9.2009