Pressespiegel des Heppenheimer Geschichtsvereins

Eine Zeitreise in das Jahr 1955
Geschichtsverein: Hans Joachim Büge referiert über das Jubiläum Heppenheims

Wenn der Heppenheimer Geschichtsverein zu seiner Mitgliederversammlung einlädt, ist es üblich, dass sie mit einem öffentlichen Vortrag eingeleitet wird. Dieser Tradition folgend zeigte bei der diesjährigen Versammlung am vergangenen Freitag im Nebenzimmer des Winzerkellers im Kurmainzer Amtshof Hans Joachim Büge Bilder aus dem Jubiläumsjahr 1955. 1200 Jahre war es her, dass die Stadt erstmals in den Urkunden Erwähnung fand. Natürlich wurde 1955 dieses Jubiläum ausgiebig gefeiert.

Hans Joachim Büge, Mitglied im Vorstand des Heppenheimer Geschichtsvereins, hatte für den Vortrag das hinterlassene Fotoarchiv seines Vaters durchsucht und war auch fündig geworden. Zur Erinnerung: Walter Büge war seit 1949 Chefredakteur der Südhessischen Post und fast 19 Jahre für deren Inhalt verantwortlich.

Dazu gehörten auch Fotos, die oft unter abenteuerlichen Umständen in die Zeitung kamen, wie sein Sohn Hans Joachim zu berichten wusste. Glücklicherweise sind zahlreiche Negative erhalten geblieben, die eine interessante Zeitreise ermöglichten.

Am 16. Juli 1955 fand die Festsitzung der Heppenheimer Stadtverordneten statt, die offiziell die Geburtstagsfeier der Stadt einleitete. Allerdings gab es auch vorher schon Ereignisse in der 1200-jährigen Kreisstadt. So besuchte das hessische Kabinett unter Vorsitz von Georg August Zinn den Amtshof und tagte dort öffentlich. Auch Bischof Stohr aus Mainz gab sich im neu renovierten Kurfürstensaal die Ehre .

Im Mai 1955 bereits wurde die Bundesdeligiertenversammlung des Deutschen Feuerwehrverbandes in Heppenheim veranstaltet. Die Bilder von der Brandschutzübung, dem Festkommers und dem Festzug waren sehr interessant. Weit war die Auswahl der Bilder gespannt. Aufnahmen von der Fronleichnamsprozession, wechselten mit sportlichen Aktivitäten, der Krönung der Weinkönigin und natürlich Bildern von der Freilichtbühne.

Die hatte sich die Stadt statt eines Festzuges auf der Kappel geleistet. Studienrat Geo Brand war maßgeblich an der Verwirklichung der Pläne beteiligt. Hans Joachim Büge zeigte eine Auswahl von Bildern, die über den Bau, die Proben und die Aufführung des ersten Stückes "Starkenburg, Recht oder Gewalt?" von Wolfgang Altendorf unterrichteten.

Starkenburger Echo, echo-online - e 30.4.2010

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Zuletzt aktualisiert am 30.4.2010