Pressespiegel des Heppenheimer Geschichtsvereins

Versuch der Entschlüsselung
Stammtisch zum Heppenheimer Schlüsselroman »Muckensturm«

Am Mittwoch (8.12.) um 20 Uhr lädt der Geschichtsverein in die Gaststätte »Zum Ochsen« (Wormser Tor 2, »Milena«) alle interessierten Heppenheimer zu einem öffentlichen Stammtisch ein. In entspannter Runde können lokalhistorische Themen besprochen und Neuigkeiten über alte Geschichten ausgetauscht werden.

Ein Schwerpunktthema wird dabei der Roman »Muckensturm« von Georg Munk - oder besser Paula Buber - bilden, der erst kürzlich in einer Neuausgabe erschienen ist. Darin beschreibt Paula Buber, die Frau des jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber, sehr detailliert und farbig das »Leben einer kleinen Stadt« im Jahr der nationalsozialistischen Machtergreifung. Obwohl eine fiktive Stadt, so treten doch die Heppenheimer Bezüge in dem Roman deutlich hervor. Sind tatsächlich reale Ereignisse und Personen aus Heppenheim dargestellt? Oder steht »Muckensturm« nicht nur für Heppenheim, sondern viele vergleichbare Kleinstädte, die der Nationalsozialismus 1933 gleichschaltete und in denen er Juden, Regimegegner, Gewerkschaftler, Sozialdemokraten, Kommunisten und auch Katholiken mit Repressalien überzog?

Der Geschichtsverein würde sich freuen, wenn viele Heppenheimer ihr Wissen und ihre Geschichten aus dieser Zeit in das Gespräch einbringen würden und so gemeinsam die »Entschlüsselung« des Heppenheimer Schlüsselromans weiter vorangebracht wird.

Starkenburger Echo, echo-online, e - 3.12.2010

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Zuletzt aktualisiert am 07.12.2010