Pressespiegel des Heppenheimer Geschichtsvereins

Ins jüdische Worms
Ausflug: Heppenheimer Geschichtsvereins lädt am Sonntag (19.) zu einer Führung ein

Für Sonntag (19.) lädt der Heppenheimer Geschichtsverein zu einem Ausflug in das jüdische Worms ein. Abfahrt ist um 13 Uhr am Europaplatz ("Vettel-Kreisel" gegenüber McDonalds); kostenlose Mitfahrgelegenheiten werden angeboten, teilt der Geschichtsverein dazu mit.

Um 13.30 Uhr beginnt die Führung in Worms auf dem jüdischen Friedhof "Heiliger Sand" (Willy-Brandt-Ring). Es handelt sich um den ältesten erhaltenen jüdischen Friedhof in Europa, dessen ältester Grabstein aus dem Jahr 1076 stammt.

Besonders interessant ist dabei der sogenannte "Martin-Buber-Blick" über den Friedhof und die Stadtmauer hinweg zum nahen Dom. Nach dem Friedhof geht die Führung im nahe gelegenen, ehemaligen jüdischen Viertel von Worms weiter, in dem auch die Wormser Synagoge besichtigt wird.

Die Führung endet nach zwei Stunden um 15.30 Uhr mit einem Besuch im jüdischen Museum im Raschi-Haus. Die Wormser jüdische Gemeinde war im Mittelalter und in früher Neuzeit eine der größten Deutschlands. Sie hatte vielfältige Beziehungen zu den umliegenden jüdischen Gemeinden in Mainz, Frankfurt und Heppenheim sowie zur Landjudenschaft des Kreises Bergstraßl;e.

Beim Museumsbesuch wird der Vorsitzende des Heppenheimer Geschichtsvereins, Professor Karl Härter, Ausführungen zur Geschichte der Juden in der Region unter Einbeziehung Heppenheims und der Bergstraße machen. Gegen 16.30 Uhr geht es zurück.

Starkenburger Echo, echo-online, e - 14.06.2011

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Zuletzt aktualisiert am 5.7.2011