Pressespiegel des Heppenheimer Geschichtsvereins

Vom Galgen zum Kesselberg
Wanderung des Geschichtsvereins auf der Heppenheimer Kirchspielgrenze von 805

Der ursprünglich vorgesehene Termin 10. Juni wird auf den 17. Juni verschoben. Treffpunkt ist 13 Uhr, Parkhof Heppenheim (Mitfahrgelegenheit), oder 13.15 Uhr, Parkplatz der Kleingartenanlage am südlichen Ortseingang Bensheim. Dort beginnt die etwa dreistündige Wanderung, bei der vier Punkte der alten Kirchspielgrenze von 805 angesteuert werden und Manfred Bräuer und Karl Härter ausführlich über Grenzverlauf, Grenzpunkte und historische Sehenswürdigkeiten informieren. Die Grenze des Heppenheimer Kirchspiels wurde nicht nur 805 aufgezeichnet, sondern auch in einer alten Steinurkunde festgehalten, deren Kopie sich noch heute im nördlichen Kirchturm von St. Peter befindet. Damit gehört sie zu den ältesten genauer markierten, urkundlich nachgewiesenen Grenzen in Deutschland, die noch heute weitgehend der nördlichen Gemarkungsgrenze Heppenheims entspricht.

Los geht es am Fuß des Hemsbergs in der Nähe des Grenzpunktes "Hagenbuocha" über den alten Galgenweg und den Hinrichtungsplatz, von dem noch ein Grenzstein erhalten ist und in dessen Nähe auf der Heppenheimer Gemarkung die ehemalige römische Villa liegt. Über die Ahlengasse, über welcher der Grenzpunkt "Emminesberc" (Hemsberg) aufragt, geht es weiter zum nächsten Grenzpunkt "Cilewardesdorsul" in dessen Nähe noch heute ein schöner alter Wegweiserstein liegt, und über den Eselsbergweg in Richtung Kesselberg. Dieser wird nicht mehr aufgesucht, auf der Höhe von Ober-Hambach geht es über den ehemaligen "Totenweg" hinunter zum Röderhof, wo es einen Abschluss mit Kaffee und Kuchen gibt. Von dort können Teilnehmer auch wieder mit dem Pkw nach Heppenheim zurückgebracht werden.

Pressemitteilung, echo-online, e - 4.6.2012

Kirchspielgrenze

Mehr als 1000 Jahre alt: Die nördliche Kirchspielgrenze nach Koob

Foto: Geschichtsverein

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Zuletzt aktualisiert am 28.12.2012