Zur Geschichte des HLZ

Talentförderung für den Handball par excellence in Bensheim. Das Handball-Leistungszentrum Bergstraße kann auf über fünfzehn Jahre erfolgreiche Arbeit zurückblicken. Im September 1989 wurde am Schulsportzentrum des Alten Kurfürstlichen Gymnasiums (AKG) in Bensheim das Handball-Leistungszentrum (HLZ) ins Leben gerufen und hat seitdem mit seiner Arbeit bundesweit für Aufmerksamkeit gesorgt - schließlich ist das HLZ die einzige Institution seiner Art.

Die Sichtung und Förderung der talentierten Jugendlichen erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Handballbezirk Darmstadt und den umliegenden Vereinen. Das Leistungszentrum steht aber ausdrücklich allen Handballtalente ab der fünften Klasse, gleich von welcher Schule, offen. Für jeden Jahrgang werden an mindestens zwei Tagen pro Woche Trainingseinheiten angeboten, die von engagierten und qualifizierten Trainern gehalten werden.

"Wichtig ist, daß wir nicht in Konkurrenz zu den Vereinen stehen, sondern mit den Vereinen arbeiten wollen, um den Handballsport zu fördern", erläutert der Gründer des Handball-Leistungszentrums, Heribert Kittel: "Wir können im HLZ auf individuelle Technik und Taktik eingehen, für die im Vereinstraining mitunter einfach die Zeit fehlt."

Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich das Leistungszentrum einen sehr guten Ruf erarbeitet. Derzeit nehmen über 100 Handballerinnen und Handballer am Training des Leistungszentrums teil, nachdem man 1989 mit 27 Talenten startete. Der Sitz des HLZ ist seit seiner Gründung die Bensheimer Weststadthalle. Für das Training wurde Studienrätin Claudia Richter als Cheftrainerin vom Staatlichen Schulamt im Jahr 2000 als Nachfolgerin des Mitbegründers des HLZ, Heribert Kittel, eingesetzt. Seit dem Schuljahr 2005/06 ist der am AKG Benheim tätige Studienrat Lars Jung der Sportliche Leiter des HLZ, während Claudia Richter nach wie vor als Trainerin im HLZ tätig ist. Nach der Verabschiedung von Lars Jung im Sommer 2009 wurde Claudia Richter seine Nachfolgerin als Sportliche Leiterin. Die Weststadthalle wird dem Handball-Leistungszentrum von der Stadt Bensheim kostenlos als Trainingsstätte zur Verfügung gestellt.

"Diese Leistungen können wir natürlich nur mit Hilfe unseres Fördervereins unter dem Vorsitz von Dr. H. Reinhard Bauß und einiger Sponsoren anbieten", konstatiert Marcus Essinger, Geschäftsführer des HLZ, der immer auf der Suche nach neuen Geldgebern für die Institution Handball-Leistungszentrum Bergstraße ist, die inzwischen schon etliche hochklassige Handballerinnen und Handballer hervorbrachte.

Besonders stolz ist das HLZ-Team über den Erfolg im zehnten Jahr des Bestehens: Mit Simon Meister (SG Flensburg/Handewitt), Christine Werner und Sonja Mansfeld (beide SG Bensheim/Auerbach), sowie nun auch Christian Hartmann (TSG Friesenheim), haben schon vier Talente, die vom ersten Jahr an im Leistungszentrum trainierten, einen Vertrag bei einem Bundesligisten erhalten.

Mit Michael Allendorf bei der HSG Wetzlar und Steffen Ober bei der TSG Groß-Bieberau sind zwei weitere Spieler zu nennen, die aktuell bei Bundesligisten unter Vertrag stehen und mehrere Jahre im HLZ trainiert haben. Beide sind auch in der Junioren-Nationalmannschaft am Ball. Auf der Homepage des DHB sind beide auf dem aktuellen Mannschaftsfoto des Juniorenteams zu sehen. Steffen trägt die Nr.6, Michael die Nr. 11.
Den Sprung in den DHB-Kader der weiblichen Jugend B baben auch Steffens Schwester, Jona Ober, und Andrea Bonk geschafft.

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