Kopenhagen 2006  























Begegnung der musikalischen Art
in Kopenhagen

KONZERTREISE: Bensheimer Jugendchor und "X-Tra"
hatten Auftritt / Mädchenchor eingeladen




Drei schöne und unvergessliche Tage erlebten der Jugendchor Bensheim und das Vokalensemble X-Tra in Kopenhagen.

Nach einer zwölfstündigen Busfahrt war das Ziel, die Hauptstadt Dänemarks, endlich erreicht. Organisiert von der Mutter einer Sängerin, die selbst lange Jahre in Dänemark lebte, fuhren die beiden Musikgruppen unter der Leitung von Ronald Ehret über das verlängerte Pfingstwochenende nach Skandinavien.

Der erste Tag wurde von den meisten der 40-köpfigen Gruppe dafür genutzt, die Gegend ein wenig zu erkunden. Abends verpasste man den Stücken noch einmal den letzte Schliff, denn am nächsten Tag sollte es ans Musizieren zusammen mit dem Chor der Kirchengemeinde "Enghave Kirke” gehen.

Die Generalprobe in der Kirche wurde am nächsten Tag mit einer Hafenrundfahrt und Freizeit in der Kopenhagener Innenstadt belohnt.

Im Konzert waren die Jugendlichen abends die Ruhe selbst. Man hörte sich den Gastgeberchor an, der überraschenderweise nur aus Mädchen bestand. Trotz der geringen Zahl der Sängerinnen waren die Bergsträßer sichtlich überrascht, wie gut dieser Chor klang. Nach dem Auftritt der beiden deutschen Musikgruppen wurde das Publikum noch überrascht mit einem dänischen Volkslied, dessen Text davon handelt, dass "wir uns bestimmt bald wieder sehen”. Tatsächlich wurde eine Gegeneinladung an den dänischen Chor ausgesprochen.

Den dritten Tag nutzte man für Freizeit. Nach der Teilnahme an einer Pfingstmesse besichtigte die Reisegruppe eine Burg an der nördlichsten Spitze Dänemarks. Danach war bei sommerlichem Wetter noch ein Strandbesuch angesagt. Die Abreise aus dem wunderschönes Land, mit seiner faszinierenden Landschaft und netten, gastfreundlichen Menschen fiel nicht leicht.

Zu danken ist den Organisatoren, angefangen bei Birgit Köhn, die die Fahrt durch ihre Kontakte nach Dänemark erst ermöglichte. Thomas Schröder, Vorsitzender des Jugendchores kümmerte sich um den "Papierkram", Ronald Ehret sorgte mit Musik und Geschichten stets dafür, dass den Jugendlichen nie langweilig wurde. Auch fuhren etliche Elternteile mit, die auf die Rasselbande aufpassten, wenn mal kein Vorsitzender oder Chorleiter zur Stelle war.


"Bergsträßer Anzeiger" vom 14.06.2006
Text: Sebastian Fasser (Chorsänger)