Region: Bensheim: Sehenswertes
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Altes Hospital
Das Gebäude wurde 1812 errichtet und 1870 aufgestockt. Das Bensheimer Hospital wurde erstmals 1370 urkundlich erwähnt.

Bürgerwehrbrunnen
Die Säule ist eigentlich der alte Marktbrunnen und obenauf lag einst eine Glaskugel, die 1871 bei einem Erdbeben herunterfiel.

Dalberger Hof BensheimDalberger Hof
Der Turm ist der älteste Teil des Hofes. Das Obergeschoss hatte früher einen Laubengang. Bis zur Einweihung der Michaeliskirche wurde hier der evangelische Gottesdienst abgehalten.

Evangelische Kirche
von der evangelischen Michaelisgemeinde um 1863 an der Darmstädter Straße gebaut.


Fraa vun Bensem BensheimFraa vun Bensem
"Der kimmt hinnerum wie die Fraa vun Bensemm", so sagt man hier, wenn jemand seinen Willen durch die Hintertür durchsetzt. Der Legende nach soll es eine Frau gewesen sein, die es 1644 den bayerischen Befreiern ermöglichte, durch einen geheimen unterirdischen Gang nach Bensheim einzudringen und so die Schweden und Franzosen zu besiegen.

Franziskanerkloster
Die Kapuziner bauten 1653-1662 in Bensheim ein Kloster. Im 2. Weltkrieg wurde es durch Bomben zerstört und danach wieder aufgebaut. Die Kapuziner verliesen Bensheim und heute wird das Kloster von Franziskanern bewohnt.

Friedhofskirche St. Crescens
Sie wurde 1618 als Gotteshaus der reformierten Kirchengemeinde gebaut. Der Turm und der Chorraum stammen aus dem 19. Jahrhundert. Interessante Grabsteine finden sich sowohl in als auch vor der Kirche. Der älteste Grabstein, ca. 450 Jahre, ist der von Wendel Funk, der als erster auf dem Friedhof vor der Stadt begraben wurde.

Haus Bürgerhaus 8
Der Hohenecker Hof mit einer Nepomukfigur aus dem 18. Jahrhundert. Die Westfassade ist in Neobacksteingotik ausgeführt.

Haus Hauptstraße 37
Das Fachwerk aus dem 16. Jahrhundert zeigt spätmittelalterliche Strukturen und nachmittelalterliche Zierhölzer. Zu beachten ist die schöne Rokokotür.

Haus Hauptstraße 39
Der Massivbau aus dem Jahre 1732 war einst die Faktorei des Mainzer Domkapitals. Bis 1869 war das großherzogliche Kreisamt darin untergebracht, danach das Gymnasium bis 1882. Die Figur des hl. Aloisius, in einer Muschelnische über der Eingangstür, stammt aus dieser Zeit. Das dritte Stockwerk stammt aus dem Jahre 1874. Später wurden verschiedene Schulen, das Museum und auch Polizei in dem Gebäude untergebracht. Heute findet man hier die Stadtbücherei.

Haus Hauptstraße 48
Die ehemalige Fleischschranne aus dem 16. Jahrhundert. Damals durften die Metzger ihre Waren nur mit offenen Verkaufsständen anbieten, nämlich "unter der Schranne". Der heilige Josef (1757) ist als Sandsteinfigur zu sehen.

Haus Hauptstraße 50
Das Giebelhaus aus dem 16. Jahrhundert wurde eigentlich "krumm" gebaut, denn es hat eine geknickte Längsachse mit Krüppelwalmdach.

Haus Hauptstraße 65
Ein in Bensheim wohnhafter Jude ließ 1670 dieses Haus errichten. Mangels Bürgerrechte, denn Juden durften keine Bürger werden und hatten somit kein Anrecht auf neues Bauholz, wurde das Fachwerk mit Hölzern von Abbruch-Häusern errichtet.

Haus Hauptstraße 79
Erbaut im Jahre 1597 war es einst Gasthaus und später kurmainzische Amtskellerei. Der jüdische Kaufmann Heinrich Bendheim II., der auch Mühlenbesitzer war, erwarb das Gebäude 1862. Es gehört heute zum Hospital.

Marktplatz BensheimHaus Marktplatz 16-18
Die Häuser 16-18 entstanden im Jahr 1681 als Gruppe und haben geschnitze Eckpfosten.

Haus Marktplatz 22
Das Fachwerkhaus hatte im 17. Jahrhundert 22 gehimmelte Betten und bot Unterkunft für 30 Fuhrwerke.

Hospitalkirche St. Josef
Sie stammt wohl aus dem 15. Jahrhundert und wurde 1872 durch einen Umbau sehr verändert. Ein achtseitiger Dachreiter mit Spitzhelm sitzt über dem Westgiebel und an der Westwand ist die Grabplatte des 1342 verstorbenen Priesters Henricus eingemauert.

Kirchberghäuschen BensheimKirchberghäuschen

Kanonenkugel
Hinter dem Haus "Obergasse 6" ist ein Stück alter Stadtmauer, in der eine steinerne Kanonenkugel eingemauert ist.

Lammertsbrunnen
Der Brunnen wurde von Wilhelm Euler gestiftet und von H. Metzendorf entworfen. Als Hindernis 1928 entfernt, wurde der Brunnen 1989 durch eine Spende als Nachbildung neu aufgestellt.

Mahntafel zur Bensheimer Synagoge
Die 1892 gebaute Synagoge wurde 1938 von den Nazis zerstört. Eine Mahntafel erinnert an die Opfer.

Marktbrunnen
Auf dem Marktbrunnen, 1895 erbaut, steht der Drachentöter "St. Georg", Kirchen und Stadtpatron Bensheims.

Mittelbrücke BensheimMittelbrücke
Beiderseits des Winkelbaches verliefen einst die Stadtmauern der alten Stadt und der Vorstadt, jede mit einem eigenen Verteidigungsring. Am 29. September 1732, dem Michaelstag, wurde die Brücke durch ein Unwetter stark beschädigt und mußte neu aufgebaut werden. Die Eheleute Ernsperger stifteten damals zwei Figuren, von denen heute Abgüsse auf der Brücke stehen: den Brückenheiligen Johannes von Nepomuk und Franziskus Xaverius.

Museum der Stadt Bensheim
Am Marktplatz Nummer 13 steht der Winkelbau aus dem Jahre 1589, in dem sich das Museum befindet. Zu besichtigen gibt es Exponate aus der Vor-, Früh- und Stadtgeschichte. Die Themen sind Handwerk, Gewerbe, Landwirtschaft, Weinbau und Hauswirtschaft. Weiterhin gibt es Grafiken, Gemälde, Scherenschnitte, Statuen, Mineralien, Porzellan, Zinn, Münzen und Möbel zu bewundern.

Rodensteiner Hof
... wurde 1732 von der Familie Überbruck von Rodenstein erworben, umgebaut und neu gestaltet. Im vorigen Jahrhundert wurden zwei Flügel gebaut und mit einem Turm verbunden. In einer gemuschelten Ecknische steht eine barocke Madonnenfigur. Die Stadt erwarb das Gebäude 1905 nach dem Tod des letzten Rodensteiners. Von 1945 bis 1984 diente es als Rathaus.

Roter Turm
... er wurde ca. 1300 gebaut und früher auch Bürgerturm genannt.

Schlinkenkeller
Erbaut um 1575, stand einst zu lesen: "Dieß hauß stet in Gottes hannt, zum neuen Wolf ist es genannt".

Turm am Rinnentor
Das Tor an der unteren Rinne gehörte zur Stadtbefestigung und wurde schon 1885 als "Verkehrshindernis" abgebaut. Es blieb nur der Turm.

Walderdorffer Hof
Um 1470 gebaut, mit mittelalterlicher Fachwerkkonstruktion und offenem Laubengang. Der Hof wird teilweise von der Stadtmauer begrenzt.

Wambolter Hof
Der Gouverneur der Festung Mainz, Baron Franz Philipp Caspar Wambolt von Umstadt, ließ 1683 diesen Hof bauen. Er und seine Frau Maria Karolina, wurden in der Familiengruft in der St. Georgs-Kirche beigesetzt. Das Allianzwappen Wambolt/Kesselstadt über der Tür stammt aus dem Jahre 1743.

Stadtteil Auerbach, Luftkurort
Bachgasse
Sie führt von der B3 zu dem Stadtteil Hochstädten und zum Fürstenlager. Entlang der Bachgasse fließt offen die Auer.

Fürstenlager BensheimFürstenlager
Von den Landgrafen Hessen-Darmstadt um 1790 als Sommerresidenz gebaut, sind die Gebäude nahezu unverändert erhalten geblieben. Hier steht der älteste Mammutbaum Deutschlands inmitten von exotischen Pflanzen und anderen Bäumen. Im Damenbau befindet sich eine Porzellansammlung und im Herrenhaus kann fürstlich getafelt werden.




Auerbacher Schloß BensheimAuerbacher Schloß
Von den Katzenelnbogen-Grafen im 13. Jahrhundert erbaut. Der Turm und das Restaurant bieten einen herrlichen Ausblick über die Bergstraße, den Odenwald und die Rheinebene.

Stadtteil Fehlheim
Denkmalgeschütztes Rathaus, St.-Bartholomäus-Kirche und verschiedene Fachwerkhäuser.

Stadtteil Gronau
Liegt idyllisch mitten im Meerbachtal, der gesamte alte Ortskern steht unter Denkmalschutz.

Stadtteil Hochstädten
Liegt in einem engen Tal des vorderen Odenwaldes und war früher landwirtschaftlich geprägt.

Stadtteil Langwaden
Wurde 1621 aus Geldnöten von den Grafen von Erbach an Hessen-Darmstadt verkauft.

Stadtteil Schönberg
Der Stadtteil liegt im Lautertal und hier steht auch das sehenswerte Schloß der Grafen von Erbach-Schönberg, welches in Privatbesitz ist.

Stadtteil Schwanheim
Ist der älteste der Riedstadtteile. Die evangelische Kirche wurde nach den Plänen des Darmstädter Hofbaumeisters Georg Moller erbaut.

Stadtteil Wilmshausen
Tor zum Odenwald und besitzt mehrere Plazierungen beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden".

Zell Bensheim Stadtteil Zell
Bauerndorf mit offenem Meerbach, Mühlrad und jahrhunderte altem Rathaus.


Fotos: Ludwig März

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