Region: Zwingenberg: Sehenswertes
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Das "Schlößchen"
Um das Jahr 1520 errichtet, dient es der Stadt seit 1969 als Rathaus, nachdem es sich bis dahin im Privatbesitz befunden hatte. Der erste Besitzer dürfte Eberhard von Bischofsrode gewesen sein. Er war von 1500 bis 1516 Amtmann zu Auerberg und später Oberamtmann der Obergrafschaft Katzenelnbogen.

Das Hotel "Zum Löwen"
Es wurde 1595 errichtet und ist das älteste, noch vorhandene Bauwerk, außerhalb der alten Stadtmauer.

Scheuergasse Zwingenberg Die Scheuergasse
Sie besteht aus zwei gerichteten Reihen mit Scheunen, die wegen der erhöhten Brandgefahr außerhalb der Stadtmauer entstanden sind. Hier findet man ein Museum, Café, Weinstube u.a. sowie Büros und Wohnungen.

Der neue Paß
Bis in das 15. Jahrhundert hinein war hier im Bereich der heutigen B3 noch Sumpfgelände, denn ein Stück weiter liegt das alte Neckarbett. Die alte Paßstraße führte durch die Stadt durch das Unter- und Obertor. Die Reste der Stadtmauer der Talsiedlung sind noch an vielen Stellen sichtbar. Zwischen dem "Schlößchen" und der Neugasse steht sie in Geschoßhöhe und bildet die Rückfront der Häuser und Scheunen der Untergasse.

Wasserburg
Die Reste der Wasserburg dürften wohl das älteste Bauwerk Zwingenbergs sein. Von dieser Wasserburg ausgehend wurde um 1250 die befestigte Stadtanlage geschaffen.

Das Amtsgericht
Es wurde zwischen 1561 und 1563 errichtet und 1989 saniert. Es diente ursprünglich den hessischen Landgrafen als Jagdschloß. Zu dem Hause gehörten umfangreiche Ökonomiegebäude, die nicht mehr erhalten sind. Heute Wohnungen und Senioren-Begegnungsstätte.;

Der "neue" Marktplatz
Er entstand zu Beginn des 17. Jahrhunderts auf dem Gelände der ehemaligen Wasserburg und dem sie umgebenden Burggraben. Der Platz war ein Geschenk des Landgrafen an die Stadt, damit sie zusätzliche Bürgerhäuser und einen größeren Marktplatz errichten konnte.

Marktplatz ZwingenbergObergasse und "alter" Marktplatz
Die Obergasse ist der "alte Paß", das alte "Getwinc". Der Straßenzug wurde zwar nach dem Brand von 1693 geringfügig geändert, im großen und ganzen aber zeigt dieser Teil der alten Bergstraße noch die ursprüngliche Anlage.

Am großen Berg
In dieser Straße stehen baulich und historisch sehr interessante Fachwerkhäuser.

Ehemaliger Burgsitz derer von Wallbrunn
Dieses Grundstück wurde 1420 als Burglehen von Johann von Katzenelnbogen an Hans von Wallbrunn den Älteren verliehen. Es blieb bis 1641 Burgsitz.

Die Aul
Von den runden Ecktürmen der oberen Stadtmauer ist nur die "Aul" erhalten. Es ist der Nordostturm, ein zweigeschossiger Turm aus unverputztem Bruchsteinmauerwerk.

Jugendherberge
Schon früh könnte an der höchsten Stelle Zwingenbergs am Platz der heutigen Jugendherberge eine Art Burg oder Bastion gestanden haben.

Die evangelische Kirche
Ursprünglich war die Kirche eine einfache Kapelle. Durch das Anwachsen der Bevölkerung mußte zu Anfang des 17. Jahrhunderts mehr Platz geschaffen werden. Man errichtete über dem Haupteingang und im Chor Emporen. Bei der Zerstörung der Stadt 1693 erlitt die Kirche großen Schaden und mußte gründlich renoviert werden. Dabei wurde auch die große Tonnendecke eingezogen. Da außer den Glocken auch die Orgel abhanden gekommen war, schenkte Landgraf Ernst Ludwig der Gemeinde die Orgel aus seiner Hofkapelle. Sie wurde 1624 gebaut, ist die älteste in Hessen und tut noch ihren Dienst in Worfelden. Seit 1908 besteht eine selbständige kath. Kirchengemeinde. Kirche und Pfarrhaus wurden 1912 in der Heidelberger Straße errichtet.

Heimatmuseum
Es befindet sich in der Scheuergasse, hat in den Monaten März bis Oktober und dann Samstags, Sonn- und Feiertags von 14.oo bis 17.oo Uhr geöffnet (Gruppen nach Vereinbarung).


Fotos: Ludwig März

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