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Pressebericht vom 07.03.2003 Vereinsmeisterschaft 1. Teil beim WSVB-LEndlich war es wieder soweit! Die Bergsträßer Wassersportler absolvierten am vergangenen Sonntag (06.04.) den ersten Teil ihrer Vereinsmeisterschaft. Ein Blick durch das morgendliche Fenster brachte für die Segler ein Gefühl der Hochstimmung: Strahlend blauer Himmel und die Bäume bogen sich im Wind, das ist ein Kaiserwetter für Segler. Doch was ist mit dem Thermometer los? Trotz kräftigem Schütteln zeigte es nur schlappe 5°C an und brachte die Euphorie gleich wieder auf die Arbeitsebene. Doch die kräftige Frühlingssonne schob die Temperatur im Laufe des Tages noch ein paar Grade höher, die 10°C-Marke konnte sie allerdings nicht kratzen. Da ernteten bei den Startvorbereitungen am Bruchsee in Heppenheim die Opti-Kids schon einige neidvolle Blicke. Mit ihren Neoprenanzügen hatten sie sich wie Seehunde eine Isolierschicht zugelegt und trotzten so der niedrigen Temperatur. Von diesen Optis waren allerdings nur 2 am Start, denn die Segelsaison hat bereits begonnen und der Rest der Truppe war auf einer Regatta in Inheiden. Dafür konnte man aber sehen was sich im Wassersportverein in den letzten Jahren sonst noch getan hat. Die ehemaligen Opti-Freaks sind inzwischen in einem Alter, in dem man für Motorräder und Freundinnen schwärmt und den Segelsport an den Nagel hängt. Aber die hervorragende Arbeit der Jugendwartin Ursula Sigmund hat dafür gesorgt, dass sie dem Segelsport treu blieben und nun auf Jugendregattabooten vom Typ „420ern“ weitersegeln. Eine ganze Reihe dieser Boote liegen inzwischen auf dem Freigelände am Bruchsee, so dass vermutlich der WSVB-L in Hessen die größte 420er-Flotte hat. Die Vereinsmeisterschaft ist nicht zu vergleichen mit einer harten Ranglistenregatta zur Hessischen oder Deutschen Meisterschaft, sie dient mehr der Belebung der Vereinsaktivitäten, fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl der Segler aller Altersklassen und bildet beim WSVB-L den Start zur Segelsaison. Trotzdem werden die Regattaregeln genauso wie die Anweisungen der Regattaleitung streng beachtet und jede Crew strebt nach einem Platz auf dem Siegertreppchen. So waren die Segler bester Laune, als der Sportwart Detlef Sigmund um 12:30 Uhr den Startschuß zum ersten Lauf gab. Am Start tummelten sich 12 Boote der Klassen „Optimist“, 420er, Fam, Javelin, Jeton, Koralle, Laser, Lis-Jollenkreuzer und VB-Jolle. Die Optis werden als eigene Gruppe gewertet, der Rest nach dem Yardstickverfahren. Bei diesem Verfahren werden die unterschiedlichen Segeleigenschaften der Boote durch Zeitfaktoren ausgeglichen und damit die Leistungen der einzelnen Crews direkt vergleichbar gemacht. Gesegelt wurden 2 Läufe auf jeweils 3 olympischen Dreieckskursen, mit Schleifen und Zielkreuzen. Der Wind sorgte dafür, daß jeder Lauf in weniger als einer Stunde erledigt war. Der besagte Wind hatte diesmal seine Tücken: war man doch am Bruchsee eher Flaute gewöhnt, so blies er diesmal mit 3 Windstärken aus Norden, drehte stark und erreichte in Böen öfter schon mal über 6 Beaufort. Dies sorgte nicht nur dafür, dass die Segler jede Menge Spaß hatten, auch die Zuschauer rund um den Bruchsee kamen auf ihre Kosten; konnten sie doch 8 mal miterleben, wie ein Boot kenterte und dann fachmännisch wieder aufgerichtet wurde. Die Ergebnisse des 1. Laufs: Die Ergebnisse des 2. Laufs: Wer den Pokal des WSVB-Meisters 2003 dann endlich erhält, ist damit noch völlig offen. Denn erstens werden bei den Yardstickbooten noch die Ausgleichsfaktoren dazuberechnet und 2. entscheidet die Gesamtwertung mit dem 2. Teil der Meisterschaft, der im Herbst ausgetragen wird. Dieses Gesamtergebnis wird auf der Weihnachtsfeier bekanntgegeben und der Pokal auch überreicht. Bis dahin können die Segler nur raten. | |||||
Für Anmerkungen oder Anregungen zur Homepage bitte eine Email an André ProbstLetzte Änderung: 24.04.2007 | |||||