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Pressebericht vom 29.06.2003 Jubiläumsregatta Opti 2003Badewetter und kein Wind, das waren die Kinder vom Wassersportverein Bergstraße bei ihrer alljährigen Opti-Regatta gewohnt. Doch diesmal kam es anders. Dabei stellt gerade leichter Wind die Segler vor grosse Herausforderungen und die Könner werden schnell sichtbar. Nicht warten, bis Wind kommt, sonder „zufällig“ gerade da sein wo Wind ist, dafür ist auf großen Regattaschiffen der Taktiker verantwortlich; den optimalen Kurs aussuchen, ohne Strecke zu verschenken, dafür ist der Navigator zuständig; den optimalen Kurs zu segeln ohne beim Kreuzen zu weit abzufallen oder im Wind Geschwindigkeit zu verschenken ist die Aufgabe des Steuermanns und immer die beste Segelstellung zu gewährleisten, dafür sind auf diesen Schiffen gleich mehrere Crewmitglieder verantwortlich. Doch auf einem Opti sind bei einer Regatta die Funktionen genau die gleichen, vereint in einer einzigen Person in Form eines Kindes. Bei der Optiregatta des WSVB-L am letzten Wochenende auf dem Heppenheimer Bruchsee war die jüngste Teilnehmerin gerade mal 6 Jahre alt und freute sich am Schluß über einen guten Mittelplatz. Die Regatta bei den Bergsträßer Wassersportlern ist eine sogenannte OPTI-B-Regatta, also eigentlich die Einsteigerklasse und wird gerne von anderen hessischen Wassersportvereinen genutzt, um die Jüngstensegler auf die stressigeren großen Regatten vorzubereiten. Diesmal waren außer den WSVB-L-Seglern viele Segler aus insgesamt 6 anderen Vereinen angereist, so dass immerhin 23 Segler an den Start gingen.
Für den 2. Lauf wurde das Dreieck etwas verkleinert, dafür wurden 4 Runden gefahren. Das war eine grosse Herausforderung, dabei nicht die Orientierung zu verlieren. Nach der anstrengenden Segelei wurden alle mit Hamburgern frisch vom Grill belohnt. Es wurde noch lange in den Abend hinein zusammengesessen und gesprochen. Anlässlich unseres 50jährigen Bestehens des WSVB-L hat unsere beste Seglerin aus der Optigruppe A einen neuen Optimisten gestellt bekommen. Dieses Boot, welches schon die ganz grossen Regatten mitgefahren hat, wie etwa die Deutsche Meisterschaft, wurde gegen 21 Uhr eingeweiht und zu Wasser gelassen. Am nächsten Morgen, sonntags, hiess es Warten auf Wind. Ein gemütliches Frühstück für alle, die die Nacht am Bruchsee verbracht haben, verkürzte die Wartezeit. Gegen 12 Uhr kam dann genügend Wind, einen weiteren Lauf zu starten. Die Siegerehrung am Nachmittag brachte das Ergebnis an den Tag: Gewonnen hat Phillipp Geismar, gefolt von Tilman Schmidt, beide vom SCI. Auf den 3. Platz kam Henrik Simon vom WSVB-L. Die anschliessend übliche Taufe des Siegers durfte natürlich nicht fehlen, worauf Phillipp von den restlichen Mitseglern im See versenkt wurde. Nach zwei Tagen schönen Zusammenseins kehrten alle wieder an ihre Reviere zurück. | |||||
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