Wassersportverein Bergstraße e.V.
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Pressebericht vom 13.07.2003

Dr. Michael Meister hisst die Blaue Flagge

Etwas Besonderes sollte es aus Anlass des 50jährigen Bestehens des Wassersportvereins Bergstraße (WSVB-L) schon werden, die Feste im Jahr 2003. Nach dem Seglertag im März in Heppenheim, den Tagen der offenen Türe in Heppenheim im März und Lampertheim im Mai und der Optiregatta auf dem Bruchsee im Juni gab es letztes Wochenende wieder einen Höhepunkt, das schon traditionelle Sommerfest.

Buntes Treiben herrschte auf dem Vereinsgelände am Lampertheimer Altrhein. Nach dem Auftakt des Festes am Freitag mit einem üppigen Grillfest und Tanzmusik mussten die Wassersportler am Samstagmorgen wieder fit sein für eine Motorbootrallye. Dabei ging es um das schnelle Finden des Hagendenkmals in Worms, das Bergens einer über Bord gegangenen Person, Such- und Geschicklichkeitsspiele mit dem Boot und das schnelle Beantworten von kniffligen Fragen. Betreut wurden die Geschicklichkeitsspiele von der DLRG Lampertheim, die für ihre Präsentation der Rettungstechniken viel Applaus erhielt. Am Schluss errang Ingo Deppert den begehrten Pokal und freute sich, dass er im Verein blieb.

Vertreten war auch die Wasserschutzpolizei aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz; deren hessischer Kollege musste leider wegen Krankheit absagen. Bei den Herren in den blauen Uniformen konnten sich alle Wassersportinteressierten über die Aufgaben der Polizei, den Wasserschutz und die Kennzeichnungspflicht von Sportbooten informieren.

Den Abschluss des Festes am Sonntag bildete die Hissung der "Blauen Flagge 2003", die der WSVB-L nun schon zum achten Mal in Folge für besonders vorbildliches Umweltverhalten verliehen bekam.

Die Blaue Flagge 2003 wird gehisst. Die "Blaue Flagge 2003" ist der Preis für die Arbeit an der Umwelt von der "Deutschen Gesellschaft für Umwelterziehung". In anderen europäischen Ländern gibt es gleiche Verfahren mit Partnerorganisationen wie z.B. die "Tity Britain Group" in Großbritannien, die UNEP (United Nations Environment Programme), die "Friluftsraadet" in Dänemark. Die Auszeichnung ist das erste gemeinsame Umweltsymbol, das seit 17 Jahren für jeweils ein Jahr an vorbildliche Sportboothäfen und Badestellen in 28 europäischen Ländern vergeben wird. Im Jahr 2003 werden 2891 "Blaue Flaggen" in Europa und angrenzenden Erdteilen wehen, in Deutschland davon 40 an Badestellen und 186 in Sportboothäfen.

Als nichtstaatliche Initiative wirbt die Kampagne "Blaue Flagge" im Sinne der Agenda 21 für einen umweltbewußten Menschen im Umgang mit Landschaft und der Natur. Alle mit der "Blauen Flagge" ausgezeichneten Sportboothäfen und Badestellen müssen jeweils einen umfangreichen Kriterienkatalog erfüllen und ihre vorbildliche Umweltarbeit bei der Umweltkommunikation jährlich erneut nachweisen.

So wird besonderen Wert darauf gelegt, daß eine umweltgerechte Abfallentsorgung gewährleistet wird, ausreichend Sanitär- und Sicherheitseinrichtungen vorhanden sind, naturbelassene Abschnitte durch den Freizeitbereich nicht gefährdet und Einwohner, Vereinsmitglieder und Gäste zu sensiblem Umgang mit Umwelt und Natur aufgefordert werden.

Bundestagsabgeordneter Dr. Michael Meister war bei der Hissung dabei und lobte in einem Grußwort „Dies verdient große Anerkennung, schließlich sitzen wir auf unserem schönen Planeten alle im selben Boot".


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Letzte Änderung: 24.04.2007