Wassersportverein Bergstraße e.V.
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Pressebericht vom 12.08.2003

Segelfreizeit der Heppenheimer Segeljugend in Schleswig-Holstein

Die Segeljugend im Wassersportverein Bergstraße-Lampertheim (WSVB-L) startete auch in diesem Jahr wieder zu ihrer traditionellen Freizeit. Pünktlich mit Beginn der Ferien am 19.7.03 setzte sich der Tross mit 18 Kindern, 4 Betreuern, 11 Booten der Optimisten-Klasse, vier 420er-Jollen und drei Motorbooten in Bewegung. Ziel war in diesem Jahr wieder die Schlei in Schleswig-Holstein, wo sich die Bergsträßer mit Jugendlichen aus den befreundeten Vereinen SGK Kassel und WSV Langen trafen. Das Revier und die Jugendherberge in Borgwedel mit eigenem Steg bieten den Seglern aus dem Binnenland ideale Bedingungen. Der Wind ist schon stetig wie an der See, bei frischerem Wind stellt sich auch Wellengang ein, aber die immer schnell erreichbaren Ufer bieten größere Sicherheit als beim Segeln auf offener See. Nur das traumhaft schöne Wetter erinnerte manchen mehr an die Hitze der Bergstraße als an den kühlen Norden.

Schon in den ersten Tagen haben vor allem die Anfänger große Fortschritte gemacht und die auf den Baggerseen erlernten Manöver auch auf der großen Wasserfläche bei langen „Schlägen“ eingeübt und angewendet. Die sportlicheren Segler trainierten für die Herbstregatten Starts und Bojenmanöver. Geschicklichkeitsübungen wie Segeln, während der Steuermann auf der Bootskante steht, oder Steuern ohne Ruderblatt – nur mit Hilfe der Segelstellung und Gewichtsverlagerung - brachten manche noch zur Verzweiflung.

Wie viele Kinder gehen in einen Opti? Mit viel Hallo versuchten die Optimistensegler herauszufinden, wie viele Kinder ein Opti trägt, bevor er sinkt. Der Rekord lag am Ende bei 13 Kindern.

Da die Bergsträßer sich in diesem Jahr erstmals 11 Tage Zeit genommen hatten, blieb noch genügend Raum für Aktivitäten außerhalb der Segelei. So erfolgten Besuche in Flensburg mit Museumshafen, Schifffahrts- und Rummuseum, in der alten Wikingersiedlung Haithabu mit dem Wikingermuseum und in Eckernförde. Die Jugendherberge bot mit Tischtennis und Fußballplatz sportliche Alternativen und die reizvolle Umgebung lud zu kleineren Wanderungen ein. Ausgesprochen erfreulich, abwechslungsreich und reichhaltig gestaltete sich die Verpflegung in der Jugendherberge Borgwedel, deren neuer Leiter, Herbergsvater Witthohn, deshalb auch einstimmig von allen Teilnehmern besonders gelobt wurde. Am Ende der 11 Tage hatte es bis auf ein paar harmlose Kenterungen und Schrammen glücklicherweise keinen Unfall gegeben und Kinder und Boote gelangten wohlbehalten nach Heppenheim zurück


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Letzte Änderung: 24.04.2007