Wassersportverein Bergstraße e.V.
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Pressebericht vom 09.11.2003

Vereinsmeisterschaft 2. Teil beim WSVB-L

Am letzten Sonntag (09.11.) war er endlich da, der Tag des zweiten Teils der Vereinsmeisterschaft beim Wassersportverein Bergstraße (WSVB-L). Die Vereinsmeisterschaft ist nicht zu vergleichen mit einer harten Ranglistenregatta zur Hessischen oder Deutschen Meisterschaft, sie dient mehr der Belebung der Vereinsaktivitäten, fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl der Segler aller Altersklassen und bildet beim WSVB-L den Abschluss der Segelsaison, das „Absegeln“ also. Trotzdem werden die Regattaregeln genauso wie die Anweisungen der Regattaleitung streng beachtet und jede Crew strebt nach einem Platz auf dem Siegertreppchen.

Vereinsmeisterschaft BruchseeDer vollgestopfte Regattakalender des Hessischen Seglerverbandes sorgte dafür, dass der Termin dieser Regatta im Jahr 2003 erst im November stattfinden konnte. Viele Segler spöttelten schon im Vorfeld und brachten diesen Termin in Verbindung mit Eiszapfen, Glühwein und Nebel. Doch ein Blick aus dem Fenster am Sonntagmorgen strafte die Spötter Lügen. Der Nebel verzog sich schon vor dem Frühstück, zum Vorschein kam ein strahlend blauer Himmel und bot einen tollen Spätherbsttag. Allerdings zeigte das Thermometer gerade mal 5°C und der Wind war gleich Null. Wetter für eine Wanderung also, aber nicht für Segeln.

Trotzdem fanden sich die Crews von 19 Jollen zur geplanten Startzeit am Bruchsee in Heppenheim ein und konnten im Laufe des Tages erleben, wie die Temperatur erst über 10°C stieg und dann noch leichter Wind aufkam. Ab 13:00 Uhr wurde der erste Lauf gestartet. Von den 19 Booten an der Startlinie waren allein 12 Jüngstenboote „Optimist“, der Rest waren Jollen der Klassen 420er, Javelin, Jeton, Koralle und Laser. Die Optis wurden als eigene Gruppe gewertet, der Rest nach dem Yardstickverfahren. Bei diesem Verfahren werden die unterschiedlichen Segeleigenschaften der Boote durch Zeitfaktoren ausgeglichen und damit die Leistungen der einzelnen Crews direkt vergleichbar gemacht.

Gesegelt wurden 2 Läufe auf mehreren olympischen Dreieckskursen, mit Schleifen und Zielkreuzen, wobei der Wind die Boote mit 1 bis 2 Beaufort gerade so antrieb.

Die Sieger dieses Tages waren in den Yardstickbooten:
1. André Probst und Christian Förderer auf Jeton,
2. Albrecht Kern und Lea Paul auf Javelin,
3. Claus Quel und Stefan Becker auf 420er. Im Opti gewann Henrik Simon vor Eva Deichmann und Jessica Oberheim.

Wer den Pokal des WSVB-Meisters 2003 dann endlich erhält, ist damit noch völlig offen. Denn erstens werden bei den Yardstickbooten noch die Ausgleichsfaktoren dazuberechnet und 2. entscheidet die Gesamtwertung mit dem 1. Teil der Meisterschaft, der im Frühjahr ausgetragen wurde. Dieses Gesamtergebnis wird auf der Weihnachtsfeier bekannt gegeben und der Pokal auch überreicht. Bis dahin können die Segler nur raten.


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Letzte Änderung: 24.04.2007