Wassersportverein Bergstraße e.V.
Wir sind nach www.wassersportverein-bergstrasse.de umgezogen.
www.bergstrasse.de
Pressebericht vom 30.03.2004

Vereinsmeisterschaft 1. Teil beim WSVB-L

Und endlich war es wieder soweit. Mit der Zeitumstellung am 28.03. kam für die Segler des Wassersportvereins Bergstraße (WSVB-L) endlich wieder der Tag der Vereinsmeisterschaft. Vorbei das lange Warten auf den Frühling nach einem tristen Winter.

Eigentlich hatten sie ja schon wieder so ein Bruchsee-Frühjahrs-Wetter erwartet: Kalt, sonnig und kein Wind, aber Hoch „Klaus“ hatte ein Einsehen. Warm war es ja nicht gerade, als sich die Segler zum Start trafen; so gerade mal knapp über dem Gefrierpunkt nach einer frostigen Nacht. Doch die Frühjahrssonne zeigte ihre Kraft und trieb gegen Mittag das Thermometer doch deutlich über 10°C und motivierte dabei den Wind, sich mal mit der Thermik über dem noch sehr kalten Wasser zu arrangieren. So konnten sich die Segler über einen sonnigen Tag mit leichtem Wind zwischen 1 bis 2 Beaufort freuen und ihrer Leidenschaft so richtig frönen.

Regatta Teil 1 Die Vereinsmeisterschaft ist nicht ganz zu vergleichen mit einer harten Ranglistenregatta zur Hessischen oder Deutschen Meisterschaft, sie dient mehr der Belebung der Vereinsaktivitäten, fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl der Segler aller Altersklassen und bildet beim WSVB-L den Start zur Segelsaison. Trotzdem werden die Regattaregeln genauso wie die Anweisungen der Regattaleitung streng beachtet und jede Crew strebt nach einem Platz auf dem Siegertreppchen. Fachkundig waren diesmal auch viele Besucher am Vereinssteg des WSVB-L und redeten sich die Köpfe heiß über das eine oder andere Manöver, das sie auf dem Wasser sahen.

16 Boote tummelten sich an der Startlinie, als am späten Vormittag der erste Lauf gestartet wurde. Die 420er-Jugend zeigte mit 5 Booten, dass in Heppenheim am Bruchsee die größte 420er-Flotte von Hessen liegt, daneben starteten noch 7 Jüngstenboote „Optimist“ und Jollen der Klassen Jeton, Laser und VB. Die Optis wurden als eigene Gruppe gewertet, der Rest nach dem Yardstickverfahren. Bei diesem Verfahren werden die unterschiedlichen Segeleigenschaften der Boote durch Zeitfaktoren ausgeglichen und damit die Leistungen der einzelnen Crews direkt vergleichbar gemacht.

Gesegelt wurden 3 Läufe auf olympischen Dreieckskursen, mit Schleifen und Zielkreuzen, im 1. und 3. Lauf 2 Runden und im 2. Lauf 3 Runden.

Als erste Boote kamen im 1. und 2. Lauf der Jeton mit Steuermann André Probst und Vorschoter Christian Förderer durchs Ziel, im 3. Lauf gewann der 420er mit Jessica Oberheim und Dominique Brodt.

Tagessieger im Opti war Jonas Pallenberger vor Henrik Simon und Eva Deichmann.

Wer den Pokal des WSVB-Meisters 2004 dann endlich erhält, ist damit noch völlig offen. Denn erstens werden bei den Yardstickbooten noch die Ausgleichsfaktoren dazuberechnet und 2. entscheidet die Gesamtwertung mit dem 2. Teil der Meisterschaft, der im Herbst ausgetragen wird. Dieses Gesamtergebnis wird auf der Weihnachtsfeier bekanntgegeben und der Pokal auch überreicht. Bis dahin können die Segler nur raten.


Valid XHTML 1.0! Valid CSS! Für Anmerkungen oder Anregungen zur Homepage bitte eine Email an André Probst
Letzte Änderung: 24.04.2007