Wassersportverein Bergstraße e.V.
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Pressebericht vom 06.12.2005

Weihnachtsfeier beim WSVB-L

Am 2. Advent eröffnete der neue Vereinsvorsitzender Dr. Marco Deichmann die traditionelle Weihnachtsfeier des Wassersportvereins Bergstrasse (WSVB-L) im Saal des Gasthauses Jäger in Heppenheim/Erbach. „Lieber ein kleinerer Saal ganz voll, als ein großer halb leer“ bedankte er sich bei den Anwesenden für die rege Beteiligung und brachte einen kurzen Rückblick über das Geschehen im erstem ersten Jahr seiner Vereinsführung. Auch Moderator Günther Probst freute sich, dass in Zeiten der Vereinsvergreisung in dieser Veranstaltung ein buntes Gemisch aus jung und alt teilnahm. Die rührigste Gruppe im Verein ist die Kinder- und Jugendgruppe, die auch diesmal wieder dafür sorgte, dass im Saal genauso viele Kinder und Jugendliche anwesend waren wie Erwachsene. Der kleine Verein mit nicht einmal 140 Mitgliedern ist stolz darauf, dass er über 40 Jugendliche beherbergt. Ein Resultat der guten Arbeit von Jugendwartin Ursula Sigmund, vom Sportwart Detlef Sigmund und dem Vorsitzenden Dr. Marco Deichmann in Zusammenarbeit mit den „Opti-Eltern“, die im Sommer fast jedes Wochenende mit der Jugend unterwegs sind und im Winter die Theorie auffrischen. Dieses Jahr wurde der Versuch gewagt, mit den Kids auch weiterführende Ausbildung im Verein zu betreiben, so können sich inzwischen die ersten Teilnehmer über die bestandene Theorieprüfung des „Sportbootführerscheines Binnen unter Segel und Motor“ freuen. Die Praxis folgt dann im nächsten Frühjahr in Zusammenarbeit mit der Yachtschule Bergstraße, sobald die Wassersportsaison wieder beginnt.

Der ganze Saal wurde anschließend durch das Streicherquartett der Seglerjugend (Estelle Brodt, Annika Lang-Koslik, Felix Karstens und Claus Quel) in vorweihnachtliche Stimmung versetzt. Lauter Beifall des Publikums motivierte die Kinder, die gesamte Feier musikalisch zu umrahmen.

Wie auch in den Vorjahren war die Weihnachtsfeier der spannende Augenblick, an dem das Ergebnis der Vereinsmeisterschaft bekannt gegeben wurde. Im Vorfeld den Sieger zu raten, war reine Spekulation; der Grund hierfür lag im Auswerteverfahren „Yardstick“. Da an der Vereinsregatta unterschiedliche Bootsklassen mit total unterschiedlichen Segeleigenschaften teilnahmen, werden beim Yardstick-Verfahren durch Zeitkorrekturfaktoren gleiche Verhältnisse für alle Teilnehmer geschaffen. Der Erste im Ziel muß also noch lange nicht der Sieger sein. Durchgeführt wurden 2 Regatten mit je 3 Läufen, eine im Frühjahr und eine im Herbst. Dieses Jahr konnten sich die Teilnehmer beim Wettergott nicht beklagen, beide Regatten waren von Sonnenschein und Wind begleitet, allerdings lag die Temperatur jeweils knapp über der Frostgrenze. Es starteten 13 Yardstickboote und 6 Optimisten, wobei allerdings nicht alle Boote an beiden Regatten am Start waren. Gewertet wurden 4 Läufe, die zwei schlechtesten Ergebnisse konnten gestrichen werden. Dies war ein Bonbon für eifrige Segler, die an allen Läufen teilnahmen.

Gruppenfoto Siegerehrung Stellvertretend für den Nikolaus ließ Sportwart Detlef Sigmund die Katze aus dem Sack und präsentierte die diesjährigen Vereinsmeister der Jüngstenboote „Optimist“ und Jollen. Bei den Jüngstenbooten errang Estelle Brodt den Pokal, gefolgt von Alexandra Hamm und Eva Deichmann. Den Kampf um den ersten Platz und damit den großen Vereinspokal entschied die Crew André Probst/Christian Förderer (Jeton) für sich, auf den nächsten Plätzen folgten Gregor und Johannes Deichmann (420er) und Jessica Oberheim/Dominique Brodt (420er).

Nach diesem Rückblick auf sportliche Ereignisse des Jahres erlebte das Publikum einen Lichtbildervortrag über das Vereinsgeschehen im Jahr 2004, dominiert hat auch hier die Jugend. Der Vater eines Optikindes ist begeisterter Segelflieger und begleitete die Gruppe in der Luft; das Resultat waren herrliche Luftaufnahmen von den besuchten Regatten in der Region. Doch der Lichtbildervortrag zeigte eines noch ganz deutlich: die Boote des Wassersportvereins machten ganz Europa unsicher, von der Ostseeküste bis Elba im Mittelmeer.

Den Ausklang des gelungenen Nachmittags bildete die von Ingrid Wagner vorgetragene Weihnachtsgeschichte über das Mädchen mit den Streichhölzern, eine gelungen Tombola und die Wünsche für ein frohes Weihnachtsfest an alle.


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Letzte Änderung: 24.04.2007