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Pressebericht vom 08.11.2005 Hessische Segeljugend in ElbaZum Saisonabschluss war die hessische Seglerjugend in den Herbstferien nach Elba geladen, wo der 420er-Kader mit Landesjugendobmann Reinhard Linke, die Optis mit Jan Winkelmann trainierten. Neben Kader und Fördergruppe hatte der HSeV zu dieser Trainingswoche auch Opti- Einsteiger eingeladen, die bei Michael Ballenberger die Grundkenntnisse des Opti-Segelns lernten. Weiterhin nahmen sportlich aktive jugendliche Freizeitsegler und deren Vereine das Angebot des HSeV wahr, im Herbst ihre Segelkenntnisse mit ihren Vereinstrainern aufzuarbeiten. So nahmen insgesamt 34 Segler aus sieben Vereinen (SCR, WSVB-L, WSVL, DSCL, SCWW, SCG, SGK) an dem Lehrgang teil. Entsprechend ansehnlich war der Bootstransport mit 24 Jollen und 5 Schlauchbooten, der aber durch den Einsatz der Eltern problemlos und kostengünstig bewältigt werden konnte.
Nach einem vom Segelclub Westerwald im Sommer veranstalteten und vom HSeV unterstützten, auch für vereinsfremde Kinder offenen Trainingslager waren viele Segler motiviert, auch im Herbst eine Trainingswoche zu besuchen. Da genug Eltern bereit waren, sich auf eine solche Reise einzulassen, und mit Michael Ballenberger (DSCL) und Uschi Sigmund (WSVB-L) zwei erfahrene Betreuer sich in den Dienst der guten Sache stellten, konnte den Regatta-Anfängern das Training in Elba angeboten werden. Kurz nach der Ankunft kam allerdings die Hiobs-Botschaft, dass das als Trainerboot vorgesehene Schlauchboot wegen eines Trailerschadens in Norditalien liegen geblieben war. Glücklicherweise verzichtete ein anderer Vater auf sein Urlaubsvergnügen und stellte sein Schlauchboot zur Verfügung.
Frühsport war für alle obligatorisch. Im Übrigen absolvierte jede der vier Gruppen nach Leistungsstärke und Witterungsbedingungen ihr Trainingsprogramm mit Segelpraxis und -theorie. Die Bucht von Lacona, der Golfo di Stella, hat sich für ein solches Training im späten Herbst bestens bewährt, weil regelmäßig guter Wind herrscht und je nach Windrichtung bei Welle oder glattem Wasser trainiert werden kann. Auch in diesem Jahr meinte es der Wettergott mit den Seglern recht gut. Winde in wechselnder Stärke und angenehme Luft- und Wassertemperaturen sorgten für ideale Trainingsbedingungen. Besonders willkommen waren die enormen Wellen, die sich an einigen Tagen unter dem stetig vom offenen Meer her wehenden Wind aufbauten. Sie erreichten drei Meter Höhe und mehr. Die Optis und ihre Begleitboote konnten sich in den Wellentälern leicht aus den Augen verlieren, was für die Neulinge eine besonders aufregende Erfahrung war. Bald darauf machten viele Segler bei nachlassendem Wind und anhaltender Dünung erste Bekanntschaft mit der Seekrankheit.
Dr. Marco Deichmann | |||||
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