Wassersportverein Bergstraße e.V.
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Pressebericht vom 31.10.2005

Vereinsmeisterschaft 2. Teil beim WSVB-L

Sonniges, ruhiges Herbstwetter in ganz Hessen meldete der Wetterbericht am Sonntag, doch davon merkten die Segler vom Wassersportverein (WSVB-L) nichts. Der Bruchsee und ganz Heppenheim waren eingetaucht in dichten Nebel, der gut zu der Heppenheimer Halloween-Fete passte. Dieser Nebel hielt sich auch den ganzen Tag und sorgte am Bruchsee für eine gespenstige Kulisse.

So trafen sich am letzten Sonntag (30.10.) die aktiven Segler vom WSVB-L am Bruchsee in Heppenheim, um den zweiten Teil der Vereinsmeisterschaft 2005 auszusegeln. Die Vereinsmeisterschaft ist nicht zu vergleichen mit einer harten Ranglistenregatta, sie dient mehr der Belebung der Vereinsaktivitäten und bildet beim WSVB-L den Abschluss der Segelsaison, das "Absegeln" also. Trotzdem werden die Regattaregeln und die Anweisungen der Regattaleitung streng beachtet und jede Crew strebt nach einem Platz auf dem Siegertreppchen. Diese Veranstaltung ist dem Wassersportverein Bergstraße besonders wichtig, da inzwischen die Jugendgruppe stark angewachsen ist (an der Bergstraße liegt Hessens größte 420er-Flotte) und mit solchen Treffen das Zusammengehörigkeitsgefühl der Jugend und ihrer Eltern mit den langjährigen Vereinsmitgliedern gestärkt wird.

Boote im Nebel Es fanden sich die Crews von 19 Jollen, davon alleine 7 OPTIs und 6 Jugendjollen 420er zur geplanten Startzeit am Bootshaus ein und mussten sich die ersten Stunden mit dem Rahmenprogramm, wie Boote reinigen oder Tischtennis spielen, vergnügen, denn Wind wollte so richtig keiner aufkommen. Erst nach dem Mittagessen gab es dann die erhoffte Prise von 1 Beaufort aus nördlichen Richtungen und Sportwart Detlef Sigmund konnte den ersten Lauf starten.

An der Startlinie zogen die 7 Jüngstenboote "Optimist" ihre Schleifen, der Rest waren Jollen der Klassen 420er, Laser, 470er, Jeton und VB. Die Optis wurden als eigene Gruppe gewertet, der Rest nach dem Yardstickverfahren. Bei diesem Verfahren werden die unterschiedlichen Segeleigenschaften der Boote durch Zeitfaktoren ausgeglichen und damit die Leistungen der einzelnen Crews direkt vergleichbar gemacht.

Gesegelt wurden 2 Läufe mit jeweils olympischen Dreieckskursen, mit Schleifen und Zielkreuzen, doch der nachlassende Wind sorgte dafür, dass nur der erste Lauf mit einer Bahnverkürzung beendet wurde. Beim 2. Lauf gab es nach ca. 30min das Abbruchsignal wegen zu wenig Wind. Deutlich war bei dieser Regatta zu merken, dass einige gute Optisegler inzwischen auf das Jugendboot 420er umgestiegen sind und sich heftige Duelle lieferten. Alle gemeinsam jagten die Vorjahressieger, die wieder in ihrem Jeton angetreten sind.

Die ersten 3 Plätze bei den Optis gingen an Alina Hofstätter, gefolgt von Alexandra Hamm und David Polyzogopoulos. Bei den Yarstickbooten gingen André Probst/Christian Förderer auf Jeton als erste durchs Ziel, gefolgt von Florian Weishäupl/Jonas Wick auf 420er und Martin Bosbach auf Laser.

Wer den Pokal des WSVB-Meisters 2005 dann endlich erhält, ist damit noch völlig offen. Denn erstens werden bei den Yardstickbooten noch die Ausgleichsfaktoren dazuberechnet und 2. entscheidet die Gesamtwertung mit dem 1. Teil der Meisterschaft, der im Frühjahr ausgetragen wurde. Dieses Gesamtergebnis wird auf der Weihnachtsfeier bekannt gegeben und der Pokal dann auch überreicht. Bis dahin können die Segler nur raten.


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Letzte Änderung: 24.04.2007