Erfolgreiches HLZ-Herbstcamp

Neue Trainer im Team des Leistungszentrums

Auch in diesen Herbstferien stand der leistungsorientierte Jugendhandball im Fokus eines Trainingscamps des dem Schulsportzentrum des AKG Bensheim angeschlossenen Handball-Leistungszentrums Bergstraße (HLZ). Drei Tage lang arbeiteten die 10 bis 13 Jahre alten Mädchen und Jungen von morgens bis abends intensiv mit dem Trainerteam in der Bensheimer Weststadthalle. Aber bei allem Trainingsfleiß und Ehrgeiz: Auch der Spaß kam bei den Teilnehmern aus fast zehn Vereinen nicht zu kurz. In diesem Jahr konnte der Organisator des Camps Marcus Essinger neben dem langjährigen HLZ-Trainer Sergej Rybakov und dem Sportwissenschaftler Robert Vuletic auch zwei neue Gesichter im Kreise der Übungsleiter begrüßen: Tobias Geiling und Purna Stransky. Geiling, früher viele Jahre lang selbst Teilnehmer im Handball-Leistungszentrum, ist inzwischen Trainer bei der SG Leutershausen und der Bezirksauswahl Darmstadt. „Es hat mich gefreut, dass ich hier mitwirken konnte. Die Arbeit mit den Teilnehmern war klasse. Man merkt, dass hier alle einen Schritt weiterkommen wollen, dass sie den Handball-Sport lieben“, war der Sportwissenschaftler von der Einsatzbereitschaft innerhalb der Trainingsgruppe begeistert.
Und auch Purna Stransky lobte die Jungs und Mädchen: „Auch wenn es mal zwischendurch eher unangenehme Übungen gibt, die schon an den Kräften zehren, haben alle mitgezogen. Für mich waren das drei schöne Tage.“ Stransky, frühere Leistungsturnerin, hat eigentlich mit Handball eher wenig zu tun, „außer dass ich mir gerne mal Spiele anschaue, wie zuletzt bei den Rhein-Neckar Löwen“. Aber mit der Verpflichtung der gelernten Fitness-Trainerin wurde verschiedenen Faktoren, die im Handball immer wichtiger werden, Rechnung getragen. „Wir müssen unsere Teilnehmer fit machen für eine immer schneller und athletischer werdende Sportart. Daher ist es unverzichtbar, auch über den Tellerrand zu schauen und sich die Erfahrungen aus anderen Bereichen zu Eigen zu machen“, erläutert Marcus Essinger. Zugleich arbeitete Purna Stransky intensiv in den Bereichen Koordination und Beweglichkeit, was zur Verletzungsprophylaxe bei den jugendlichen Handballerinnen und Handballern beiträgt.
Am Ende der drei Trainingstage mit vielen Übungseinheiten in Kleingruppen, aber auch Spiel- und Wettkampfformen, waren Trainer und Teilnehmer gleichermaßen zufrieden. Der frühere russische Nationalspieler Sergej Rybakov, der erstmals auch gleich zwei seiner Enkelkinder in der Trainingsgruppe begrüßen durfte, brachte es auf den Punkt: „Wer in jungen Jahren besser werden will, der ist bei uns richtig. Wir alle, die wir als Trainer hier arbeiten, wollen versuchen, die Teilnehmer in allen Bereichen immer wieder einen Tick besser zu machen. Viele Gesichter sehe ich hier nicht nur im Camp, sondern auch in den wöchentlichen Trainingseinheiten im Handball-Leistungszentrum – und es ist für mich immer wieder schön zu sehen, wie die jungen Handballer immer einen Schritt besser werden.“

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