Feierstunde für HLZ-Talente

Gleich vier Nationalspieler werden in den Räumen der Sparkasse Bensheim geehrt

Kontinuierliche Arbeit zahlt sich aus. Das war das Credo einer Feierstunde zu Ehren eines besonders erfolgreichen Quartetts in den Räumen der Sparkasse Bensheim. Jona Ober, Andrea Bonk, Steffen Ober und Michael Allendorf gehören in ihrem Metier zur bundesweiten Elite, sind im Handballsport in die Nationalmannschaft berufen worden,Und alle vier entstammen der Talentschmiede des Handball-Leistungszentrums Bergstraße (HLZ). „Da wir das Leistungszentrum seit vielen Jahren als Sponsor unterstützen, ist es für uns eine besondere Freude, heute diese Ehrung vornehmen zu können. Das sind praktisch die Zinsen unseres Engagements“, zeigte sich Sparkassen-Direktor Otto Gebhardt angetan von der großartigen Leistung der vier jungen Sportler.

Seit seiner Gründung 1989 hat sich das Handball-Leistungszentrum, das dem Schulsportzentrum des AKG angegliedert ist, kontinuierlich entwickelt. Mit der Entwicklung der Trainingsgruppen ­ aktuell sind rund 150 Teilnehmer pro Woche am Ball ­ ging auch die der Leistungsspitze einher. „Dass wir in diesem Jahr aber gleich vier Nationalspieler aus unseren Reihen vorzuweisen haben, das ist bislang einmalig und spricht für die hervorragende Arbeit, die unsere Trainer leisten“, betonte HLZ-Geschäftsführer Marcus Essinger, dass die „Trainerarbeit wie auch der Handballsport selbst eine Teamleistung ist. Nur durch die Zusammenarbeit von allen Trainern ­ in den Auswahlmannschaften, im Verein und im Leistungszentrum ­ kann eine Leistungsspitze entstehen.“ Und die vier gröößten Handball-Talente der Region stehen genau für diese gute Zusammenarbeit. „Aber“, so warf Bensheims Bürgermeister Thorsten Herrmann ein, „es gehört noch mehr dazu, um so erfolgreich zu sein. Auch das familiäre Umfeld muss stimmen und die Eltern müssen sehr viel Zeit opfern“, zollte Herrmann den anwesenden Eltern der vier Nationalspieler ebenso Respekt. Hunderte Kilometer sind sie im Monat in Sachen Handball unterwegs.Das ist heutzutage nicht unbedingt selbstverständlich“, so der Bürgermeister. Als ehemaliger Oberliga-Handballer weiß er wovon er spricht. Dass eine Bensheimer Institution die Sportler zu Nationalspielern ausbildete, gefällt Herrmann, „auch wenn sie nicht in Bensheim wohnen ist das ein Erfolg für unsere Bemüühungen im Sport“. Dass sich nun die Heppenheimerin Jona Ober dazu entschloss dem Weg von Andrea Bonk zu folgen und sich der B-Jugend der HSG Bensheim/Auerbach anzuschließen sorgte für spontanen Beifall der Anwesenden.

Dass das erfolgreiche Quartett auf in Zukunft erfolgreich sein wird, davon ist man im HLZ überzeugt. Alle drei gelten als extrem trainingsfleißig und wollen sich langfristig in der Nationalmannschaft behaupten. „Wir kennen alle vier schon lange und im Gegensatz zu vielen anderen, die irgendwann einmal stagnierten, haben sie sich immer weiterentwickelt, immer weiter an sich gearbeitet“, glaubt auch Heribert Kittel, Mitbegründer des Leistungszentrums, langjähriger Cheftrainer und zur Zeit gemeinsam mit Dr. Reinhard Bauß Vorsitzender des Fördervereins Schulsportzentrum, dass die Karriere von Jona Ober, Andrea Bonk, Steffen Ober und Michael Allendorf weiter nach oben führt.

Und damit es mit dem HLZ weiter geht, wurden im vergangenen Jahr die Weichen gestellt. „Dank der Unterstützung von Wolfgang Faß, dem Präsidenten des Hessischen Handball-Verbands, von Herrn Wesserle vom Staatlichen Schulamt für den Kreis Berstraße und dem hessischen Kultusministerium, bekamen wir eine Lehrertrainerstelle, die mit unserem neuen Sportlichen Leiter Lars Jung besetzt wurde. Damit sind wir nun zukunftssicher“, nutzte HLZ-Geschäftsführer Essinger die Feierstunde um auch Fachverband und Schulträger Dank zu zollen. Und dem schloss sich auch Juniorennationalspieler Michael Allendorf an: „Das Leistungszentrum hat mir sehr viel gegeben und es hat großen Anteil daran, dass wir uns bei den Sichtungen durchsetzen konnten. Die Arbeit hier ist ausgezeichnet und ich halte es für wichtig, dass sie fortgeführt wird.“

Wolfgang Faß und Schulamtsdirektor Karl-Heinz Wesserle betonten unisono, dass das Leistungszentrum einen wichtigen Faktor in der Talentsichtung und -förderung darstellt. „Es ist nicht nur die Spitze vertreten, sondern auch in der Breite wird am HLZ sehr gute Arbeit geleistet. Das ist für unsere Sportförderung auch ein ganz wichtiger Faktor. Wenn dann solche Erfolge wie jetzt mit den vier Nationalspielern heraus kommen, dann ist das natürlich die Krönung.“

Als Sparkassendirektor Otto Gebhardt zum Abschluss den vier Sportlern Präsente überreichte, unterstrich er: „Wir wollen mit unserer Sportförderung, bei der das Schulsportzentrum seit vielen Jahren einer unser Partner ist, deutlich machen, dass sich Leistung auszahlt. Wie bei uns als Unternehmen, so auch im Sport. Und die Wirtschaft wird auch immer solch herausragende Leistungen im sportlichen Bereich, wie sie von Michael Allendorf, Steffen Ober, Andrea Bonk und Jona Ober erbracht werden, zu würdigen wissen.“

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