HLZ 2020: Herbstcamp anders, aber erfolgreich

Intensives Training mit modernen Mitteln und fleißigen Teilnehmern

„Es war anders als sonst, aber es war wichtig, dass es stattgefunden hat“, so lautete das Fazit des Trainerstabs des Handball-Leistungszentrums Bergstraße (HLZ) nach dem diesjährigen Trainingscamp in den Herbstferien. Nachdem das Ostercamp der Pandemie zum Opfer gefallen war, unternahm das HLZ alles, um den jungen Handballerinnen und Handballern nun eine sportlich fordernde, aber zugleich auch sichere Trainingsmöglichkeit in der Weststadthalle zu bieten. „Ich denke, das ist uns gelungen“, so Robert Vuletic, der die Leitung des Camps innehatte.
So wurde die Teilnehmerzahl diesmal auf 24 beschränkt, es wurde das umfangreiche Hygienekonzept befolgt und zum Mittagessen traf man sich nicht im Bürgerraum der Halle, sondern ging zu einem professionellen Gastgeber. „Wir wollten die Risiken so weit es geht minimieren. Die jungen Handballer sollten ebenso ein gutes Gefühl haben wie ihre Eltern, die ihre Kinder morgens vor der Halle am Desinfektionsspender abgaben und am späk;ten Nachmittag wieder abholten“, erklärt der Geschäftsführer Marcus Essinger.
In den Übungseinheiten selbst wurde in homogen zusammengestellten Kleingruppen mit einem hervorragenden Trainerstab gearbeitet. Neben den drei B-Lizenzinhabern Vuletic, Lisa Mößinger und Leon Brüning war erstmals auch die A-Lizenzinhaberin und Trainerin der Bundesliga-Handballerinnen der HSG Bensheim/Auerbach, Heike Ahlgrimm, an allen drei Tagen dabei. Und sie war begeistert ob des Einsatzes der Kinder und des Leistungsniveaus im Camp.
Die Inhalte orientierten sich an den aktuellen trainingswissenschaftlichen Standards und wurden mit modernen Materialien abwechslungsreich gestaltet. So stand auch regelmäßig Flash-Reflex-Training auf dem Plan. Dabei wurden handballspezifische Einheiten mittels eines Blazepods-Trainingssystem kreiert. Mit Hilfe des frei programmierbaren Lichtsystems wurde die Handlungs- und Reaktionsgeschwindigkeit geschult. „Zusätzlich wirken die Lichter als extrinsisches Motivationsmedium, das den Teilnehmern viel Freude und Erstaunen offenbarte“, erläutert Vuletic.
Heike Ahlgrimm arbeitete mit den Nachwuchsspielern vor allem im koordinativen Bereich, was neben der Grundlage für Spielfertigkeit und Athletik auch der Verletzungsprophylaxe dient und in Zeiten von unregelmäßigem Training wegen der Pandemie besondere Bedeutung erhält.
Am Ende der drei schweißtreibenden Tage waren Trainerteam und Teilnehmer gleichermaßen geschafft, aber auch froh, in diesem schwierigen Zeiten ein tolles, abwechslungsreiches Camp über die Bühne gebracht zu haben. Die beiden E-Kader-Trainer des HLZ, Robert Vuletic und Lisa Mößinger, bei der Verabschiedung: „Jetzt drücken wir allen Spielerinnen und Spielern die Daumen, dass sie mit ihren Mannschaften gut in die Saison starten können, gut über den Winter kommen und hoffen, dass wir in den nächsten Osterferien wieder ein Camp ausrichten können.“

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