Motivierte Teilnehmer beim HLZ-Herbstcamp

Drei Tage lang stand in der Bensheimer Weststadthalle wieder der Jugendhandball im Mittelpunkt. In der ersten Woche der Osterferien waren 28 Kinder im Alter von zehn bis 13 Jahren im Rahmen des Trainingscamps des Handball-Leistungszentrums Bergstraße (HLZ), einer dem Schulsportzentrum des AKG Bensheim angeschlossenen Institution der Talentförderung, am Ball. Von morgens bis abends standen schweißtreibende Trainingseinheiten auf dem Plan, aber auch eine Menge Spielformen – und natürlich Handball-Partien. „Bei allem sportlichen Ehrgeiz und dem Verfolgen des Leistungsgedanken: Das alles ist nur erfolgreich, wenn auch der Spaß dabei ist“, gab Organisator Marcus Essinger den Teilnehmern zu Beginn mit auf den Weg. Und zum Abschluss des Trainingscamps, als es die obligatorischen T-Shirts gab und die Siegerehrung des internen Turniers und diverser kleiner Wettbewerbe anstanden, waren sich alle einig, viel für die Handball-Karriere gelernt und eine Menge Spaß gehabt zu haben.
Die drei erfahrenen Trainer Sergej Rybakov, Robert Vuletic und Samira Schulz arbeiteten intensiv mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die aus zehn verschiedenen Vereinen – von Roßdorf über Pfungstadt und Griesheim bis Lampertheim und natürlich aus der direkten Nachbarschaft – den Weg nach Bensheim fanden. Der ehemalige russische Nationalspieler Rybakov war begeistert von der Leidenschaft, mit der die Nachwuchshandballer bei der Sache waren. „Das ist eine tolle Gruppe. Es macht Spaß, mit diesen Kindern zu arbeiten. Sie versuchen alles umzusetzen, geben sich viel Mühe“, war der frühere Welthandballer voll des Lobes. Und auch die beiden aktiven Handballer und Sportwissenschaftler Samira Schulz und Robert Vuletic unterstrichen die guten Ansätze bei den Spielern: „Gerade auch im koordinativen Bereich konnte man sehr gut mit ihnen arbeiten. Sie haben viel angenommen und es waren in den Einheiten während der drei Tage durchaus schon positive Entwicklungen in einigen Bewegungen zu erkennen“, so Schulz. Robert Vuletic stimmte dabei zu: „Wir haben schon recht viel verlangt, schließlich müssen wir ja auch dem Anspruch eines Leistungszentrums gerecht werden. Aber alle haben toll mitgezogen und waren mit Spaß bei der Sache.“

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