HLZ-Herbstcamp 2008

Nationalspieler geben ihr Wissen an den Nachwuchs weiter

Auch in diesen Herbstferien stand beim Handball-Leistungszentrum Bergstraße (HLZ) wieder ein Trainingslager an. Nachdem in den Osterferien die jüngsten Teilnehmer des HLZ und E-Kader-Spielerinnen und -Spieler am Ball waren, durften diesmal wieder die Jahrgänge 1995 und älter ran. 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, um sich unter Anleitung des Trainerstabs des Handball-Leistungszentrum zu verbessern.
Der Sportliche Leiter des HLZ Lars Jung, die ehemalige deutsche Nationalspielerin Claudia Richter und der ehemalige russische Nationalspieler Sergej Rybakov wurden dabei erstmals von Ingrida Bartaseviciene unterstützt. Die 84-fache litauische Nationalspielerin, die inzwischen für die HSG Bensheim/Auerbach in der zweiten Bundesliga auf Torejagd geht, war während des dreitägigen Trainingscamps, das jeweils von morgens bis zum späten Nachmittag ging, vom Einsatz und dem Können der Teilnehmerinnen und Teilnehmer begeistert: „Man sieht, dass hier nur Spieler sind, die sich tatsächlich weiter entwickeln wollen. Da macht es natürlich Spaß, mit ihnen zu arbeiten“, so Ingrida Bartaseviciene.
Aber auch die Teilnehmer gaben das Lob an den Trainerstab zurück. Zwar war am dritten Tag die Erschöpfung einigen anzusehen, aber der Spaß am Handball-Sport und der Wille, das eigene Leistungsvermögen zu steigern, war deutlich zu spüren. Besonders im individuellen Bereich arbeitete das Trainerteam mit den Jugendlichen – darunter auch zahlreiche Hessen- und Bezirksauswahlspieler – und legte besonderen Wert auf die technisch-taktische Grundausbildung.
Am letzten Tag des dreitägigen Camps stattete mit dem Bundesliga-Profi und Nationalspieler Michael Allendorf ein „alter Bekannter“ dem Trainingslager einen Besuch ab. Der derzeit an einer Sprunggelenksverletzung laborierende Linksaußen, der selbst über Jahre die Talentschmiede des Handball-Leistungszentrums besuchte und noch immer engen Kontakt hält, gab den Teilnehmern Tipps und Tricks mit auf den Weg und schrieb anschließend noch fleißig Autogramme.

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