Bundesliga-Debüt von Ian Weber

Aufeinandertreffen mit Jannik Kohlbacher

Den vergangenen Donnerstag wird Ian Weber nie mehr vergessen. An diesem Abend lief der 18-jährige Handballer erstmals in der ersten Liga auf, war für seine HSG Wetzlar in der Mannheimer SAP Arena gegen die Rhein-Neckar Löwen am Ball. Füür den gebürtigen Darmstädter ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen. Aber auch im Handball-Leistungszentrum Bergstraße (HLZ) in Bensheim ist man stolz auf die Entwicklung, die der ehemalige Teilnehmer genommen hat. Viele Jahre trainierte er – teils gemeinsam mit seinem Bruder Darren, der beim Drittligisten Groß-Bieberau am Ball ist – in der Weststadthalle unter der Sportlichen Leiterin Claudia Richter, dem ehemaligen russischen Nationalspieler Sergej Rybakov und den anderen HLZ-Übungsleitern. Über die Trainingseinheiten seiner Söhne kam übrigens auch der A-Lizenzinhaber Thomas Weber in den Trainerstab des Leistungszentrums. Ian Webers Karriere begann so richtig nach dem Wechsel zur HSG Wetzlar. Er wurde dort zum Jugendnationalspieler, kommt inzwischen auf 27 Länderspiele und wurde mit der dortigen A-Jugend – unter seinem Vater Thomas Weber als Coach – 2017 Deutscher A-Jugendmeister. Sein erstes Bundesligaspiel war zwar nicht von Erfolg gekrönt – Wetzlar unterlag 21:31 –, aber für den 1,99 Meter großen Rückraumspieler war es ein erster Schritt. Einer seiner Gegenspieler auf Seiten der Rhein-Neckar Löwen ist da schon etwas weiter: Jannik Kohlbacher, der ebenfalls lange Jahre im HLZ in Bensheim trainierte und vor seinem Engagement bei den Mannheimern in Wetzlar aktiv war, ist inzwischen zum Nationalspieler gereift und als Kreisläufer erste Wahl. Nach der Partie gab es zwischen den ehemaligen Leistungszentrumsteilnehmern ein großes Hallo, bei dem auch Darren Weber der lange gemeinsam mit Kohlbacher in einer Trainingsgruppe war, nicht fehlen durfte.


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