Mein Ziel ist es, in der Bundesliga zu spielen

ECHO-Interview mit der Heppenheimer Jugendnationalspielerin Jona Ober

Einige starke Szenen hatte Jona Ober beim 23:16-Heimsieg der weiblichen B-Jugend der HSG Bensheim/Auerbach gegen den TV Hüttenberg zum Saisonauftakt der Regionalliga Südwest. Die 1,82 Meter große, 15 Jahre alte Rückraumspielerin gehört zum erweiterten Kader der B-Jugend-Nationalmannschaft, lernte das Handballspielen in der E-Jugend des HC VfL Heppenheim.

ECHO: Jona, wie bist Du mit der Leistung der Mannschaft und der eigenen zufrieden?

Ober: Sehr. Immerhin hatten wir es ja mit einem Gegner zu tun, der zum Kreis der Mitfavoriten zählt. Ich selbst hätte vielleicht öfter das Tor treffen müssen. Ich bin nun mal aber eher der Spielmachertyp als eine Torjägerin. Hauptsache ist, dass wir gewonnen haben.

ECHO: Was muss die Mannschaft besser machen?

Ober: Wir müssen uns noch mehr einspielen. Da gilt es noch, technische Fehler abzustellen. Außerdem muss die Wurfquote höher und variabler werden, und wir müssen körperlich noch zulegen.

ECHO: Was traust Du der Mannschaft zu?

Ober: Wir wollen schon unter die ersten Drei kommen. Aber Topfavorit Thüringer HC werden wir wohl nicht das Wasser reichen können.

ECHO: Wie beurteilst Du die Zusammenarbeit mit der neuen Trainerin Ildiko Barna?

Ober: Unsere neue Trainerin ist toll und passt hervorragend zu uns. Sie arbeitet sehr professionell und erwartet das natürlich auch von uns.

ECHO: Was tut sich in Sachen Nationalmannschaft?

Ober: Bisher gab es noch keine Einladung, doch die DHB-Lehrgänge stehen bald an. Mit Jeanette Budimir und Andrea Bonk bin ich für die Hessenauswahl, die am Länderpokal-Wettbewerb im Januar nächsten Jahres teilnimmt, nominiert.

ECHO: Wie sieht Deine sportliche Zukunft aus?

Ober: Ich trainiere schon bei der Zweitliga-Truppe mit und arbeite darauf hin, dass ich mit 16 Jahren in der ersten Mannschaft der HSG Bensheim/Auerbach dabei sein darf. Mein großes Ziel ist es, einmal in der Bundesliga zu spielen. Ich möchte Handballprofi werden.

(Starkenburger Echo vom 26.09.2006)

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