Junge Multiplikatoren für den Handball-Sport

Die Premiere lief reibungslos, eine Wiederholung ist schon nahezu beschlossen: An den vergangenen beiden Wochenenden fand erstmals eine Ausbildung zu Schülermentoren für die Sportart Handball in Hessen statt. Konzipiert wurde diese durch das Lehrwesen des Hessischen Handball-Verbands (HHV) und in enger Abstimmung mit dem Handball-Leistungszentrum Bergstraße (HLZ) in Bensheim ausgeführt. Federführende Referentin von Seiten des HLZ war Claudia Richter, die als Lehrertrainerin am AKG Bensheim und damit zugleich Sportliche Leiterin des Leistungszentrums 15 Handballerinnen und Handballer zu der erstmaligen Ausbildung begrüßen konnte. Die Teilnehmer rekrutierten sich aus sieben Schulen – mit acht Schülermentoren stellt das AKG Bensheim die größte Zahl – und sind in sechs verschiedenen Vereinen in der Region aktiv. Fast alle haben aber eines gemeinsam: Sie waren schon im Handball-Leistungszentrum Bergstraße aktiv. Bereits bei der Feierstunde zum 20-jährigen Bestehen dieser schulischen Institution lobte der Präsident des HHV, Rolf Mai, die Zusammenarbeit mit dem HLZ, das Pilotprojekt für den hessischen Handball zur Schülermentoren-Ausbildung ist dafür ein weiterer Beweis. „Es hat uns sehr gefreut, dass der Verband ausgerechnet bei uns diesen Versuch gestartet hat – und ich bin überzeugt, dass wir demnächst in Hessen weitere Lehrgänge für Schülermentoren sehen werden“, betont HLZ-Geschäftsführer Marcus Essinger. Die Sportliche Leiterin Claudia Richter ergänzt: „Die Arbeit mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat sehr viel Spaß gemacht. Alle haben hervorragend mitgemacht, und ich denke, dass die enge Zusammenarbeit von Seiten des Lehrwesens der Verbands mit dem hessischen Kultusministerium und dem Schulsportzentrum unserer Trägerschule, dem AKG Bensheim, wieder einmal vorbildlich war.“ Neben Claudia Richter waren noch der B-Lizenz-Inhaber und Regionalliga-Trainer Christian Grzelachowski aus Kleenheim und die erfahrene Spielerin und angehende Trainerin Jonna Jensen, die schon für Lützellinden und Mainzlar in der ersten Liga am Ball war, als Referenten bei dieser Ausbildung, die auch als erster Teil der C-Trainerlizenz angerechnet wird, tätig. Im Vordergrund stand dabei die Vermittlung von Organisations-, Spiel- und Trainingsformen, die die neuen Schülermentoren in ihren Schulen und Vereinen einbringen können. „Letztlich geht es darum, dass die Jugendlichen Projekte wie Spielfeste und Sporttage an ihren Schulen und darüber hinaus entwickeln und sich bei deren Umsetzung einbringen“, erläutert Claudia Richter. Sie sollen als Multiplikatoren für die Sportart Handball dienen und damit helfen, die Basis der Sportart nachhaltig zu verbreitern.

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