Oster-Trainingscamp des HLZ

Drei Tage lang stand die Bensheimer Weststadthalle zu Beginn der Osterferien wieder ganz im Zeichen des Jugendhandballs und der Talentförderung: Das Handball-Leistungszentrum Bergstraße – kurz HLZ – richtete wieder ein Trainingscamp für 36 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 13 Jahre aus. Eine Besonderheit in diesem Jahr war, dass einer der Trainer erst vor fünf Jahren selbst noch Teilnehmer an einem Camp des dem Schulsportzentrum des AKG Bensheim angegliederten HLZ war: Jannik Kohlbacher, 17-jähriger Jugendnationalspieler und Zweitliga-Handballer der SG Leutershausen unterstützte das bekannte Trainertrio Sergej Rybakov, Robert Vuletic und Samira Schulz.
„Es freut uns natürlich, dass ein Spieler, der selbst hier schon einmal dabei war und auch die Talentförderung des Hessischen Handball-Verbands durchlaufen hat, nun selbst seine Erfahrungen an die nächste Handballer-Generation weitergibt“, war der Geschäftsführer des HLZ-Fördervereins Marcus Essinger voll des Lobes über den Trainernovizen, „der seine Sache aber ganz ausgezeichnet gemacht hat“. Dass die jungen Sportlerinnen und Sportler ein Vorbild „quasi aus ihren eigenen Reihen“, so Essinger, beim intensiven, dreitägigen Trainingscamp dabei hatten, sorgte für zusätzlichen Ansporn. „Die Gruppe hat richtig gut mitgezogen. Es hat uns Trainern daher auch entsprechend viel Spaß gemacht“, meinte der ehemalige russische Nationalspieler Sergej Rybakov. Neben vielen technischen und handball-spezifischen Übungen, für die sich neben Rybakov und Kohlbacher auch der Sportwissenschaftler Robert Vuletic – früher übrigens auch als Teilnehmer im HLZ am Ball – verantwortlich zeichnete, war die Sportstudentin und Jugendtrainerin Samira Schulz für die koordinativen Fertigkeiten verantwortlich. In verschiedenen Übungen vermittelte die 21-Jährige die Bedeutung der motorischen Grundausbildung.
Am Ende der drei abwechslungsreichen, schweißtreibenden Tage wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch mit Präsenten vom Kooperationspartner Sparkasse Bensheim belohnt. Zudem erhielten die beste Mannschaft eines internen Turniers, der beste Siebenmeterschütze sowie die besten Handballerinnen und Handballer in einem eigens durchgeführten Koordinationswettbewerb Sonderpreise. „Das Camp lief wieder einmal ganz hervorragend und hat uns darin bestärkt, es auch zukünftig weiter anzubieten“, meinte Rybakov zum Abschluss. „Natürlich ist es auch für uns Trainer nicht ohne, drei Tage von morgens bis abends in der Halle zu stehen, aber wenn die Gruppen so gut mitmachen, dann ist das toll und man weißam Ende, dass man die Kinder und Jugendlichen einen Schritt voranbringen konnte“, ergänzte Vuletic.

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