Kurzporträts der vier Talente

Der 18-jährige Steffen Ober besucht das Starkenburg-Gymnasium in Heppenheim und ist im Handball-Leistungszentrum Bergstraße seit seinem zehnten Lebensjahr. Über die Stationen VfL Heppenheim (Jugend) und SG Leutershausen (A-Jugend und 2. Bundesliga) fand er vor einem Jahr den Weg zum Zweitligisten TSG Groß-Bieberau, bei dem der Linkshänder im rechten Rückraum und auf Rechtsaußen bereits zu den Leistungsträgern gehört.


Einen weiteren Schritt auf der Karriereleiter will Michael Allendorf (19) in diesem Sommer nehmen. Zur Zeit ist der Linksaußen noch beim Handball-Regionalligisten SG Wallau-Massenheim am Ball, will mit diesem noch in die zweite Bundesliga aufsteigen, ehe er seine Zelte beim Alt-Meister abbricht und sich dem Bundesligisten HSG Wetzlar anschließt. „Der Vertrag ist unterschrieben, jetzt muss Wetzlar nur noch den Klassenerhalt schaffen. Ansonsten muss man noch einmal schauen“, hofft Allendorf, der zur Zeit sein Abitur am Heppenheimer Starkenburg-Gymnasium baut, dass seine Planungen nicht durcheinander geworfen werden. Nach seinen ersten Schritten beim VfL Heppenheim schloss er sich in der C-Jugend der HSG Bensheim/Auerbach an, wechselte später in die A-Jugend der SG Wallau-Massenheim, mit der er im vergangenen Jahr Deutscher Meister wurde. Gleichzeitig bekam er schon erste Einsätze im Bundesliga-Team der SG Wallau-Massenheim, das im vergangenen Sommer allerdings Konkurs anmelden musste und in die Regionalliga zur¨ckgesetzt wurde. Das Handball-Leistungszentrum Bergstraße besucht der technisch versierte Lorscher seit neun Jahren.


Sie eilt zur Zeit von einem Erfolg zum nächsten: Andrea Bonk feierte am vergangenen Wochenende mit der weiblichen B-Jugend der HSG Bensheim/Auerbach den Gewinn der Hessenmeisterschaft, zuvor war sie bei einem Drei-Tages-Lehrgang für die Nationalmannschaft in Essen und hinterließ einen glänzenden Eindruck. Die 14-jährige Gernsheimerin wechselte im vergangenen Jahr nach Bensheim, besucht allerdings das Handball-Leistungszentrum schon seit vier Jahren regelmäßig. Die wurfgewaltige Linkshänderin besucht das Gymnasium Gernsheim.


Technisch versiert, bereits 1,80 Meter groß und enorm trainingsfleißig. Die 14-jährige Jona Ober gehörte zuletzt in der Jugend der TSG Ketsch zu den absoluten Leistungsträgerinnen, war maßgeblich am Gewinn der Badischen Meisterschaft mit der C- und B-Jugend beteiligt. Umso größer war die Enttäuschung bei den Badenern, als die Heppenheimerin vor einer Woche ihren Wechsel nach Bensheim/Auerbach bekannt gab, wo sie in der kommende Saison gemeinsam mit Andrea Bonk am Ball sein wird. Im Handball-Leistungszentrum Bergstraße war Jona Ober die jüngste Teilnehmerin aller Zeiten. Da ihr großer Bruder Steffen dort immer ins Training ging, durfte Jona schon vor dem eigentlichen Einstiegsalter von zehn Jahren mit, ist inzwischen seit fünf Jahren regelmäßig im HLZ am Ball.


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