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Veranstaltungsübersicht des Auerbacher Synagogenvereins 2022

 

Alle Veranstaltungen finden in der Regel in der ehemaligen Synagoge Bensheim-Auerbach,  Bachgasse 28, statt.
Die unten stehenden Veranstaltungen beginnen generell um 19:00 Uhr, Ausnahmen sind gesondert angegeben.

Es gelten die jeweiligen Corona-Regelungen. 

Öffnung der Synagoge am Sonntag, den 1. Mai 2022 von 15 – 17 Uhr 

Klicken Sie hier auf Rückblicke über die Veranstaltungen der Jahre 2011- 2021 samt Zusatzmaterial:

2011 - 2012 - 2013 - 2014 - 2015 - 2016 - 2017 - 2018 - 2019 - 2020 - 2021

Datum Thematik
 22.02.2022  Lesung: Israel ist an allem schuld - wird auf den 17.Mai verschoben!
 23.03.2022  Vortrag: Das KZ Osthofen und die jüdischen Häftlinge aus Bensheim Auerbach
 26.04.2022  Vortrag: Als die höheren Töchter verschwanden
 03.05.2022 Film und Diskussion: Film „Masel Tov Cocktail“ im Forum der Geschwister-Scholl-Schule
 17.05.2022 Lesung: Isreal ist an allem schuld
   
   
   
  
  
  
   

 

Dienstag, 22. Februar 2022: Findet am 17. Mai statt!

"Israel ist an allem schuld "

Lesung mit Esther Schapira und Georg M. Hafner  

Beide sind bekannt aus dem ARD Fernsehprogramm. Sie lesen aus ihrem aktualisierten Buch „Israel ist an allem schuld – warum der Judenstaat so gehasst wird“. Sie schreiben dazu: In Deutschland wird regelmäßig gegen Israel demonstriert, Parolen wie "Kindermörder Israel" sind an der Tagesordnung. Kein Land der Welt polarisiert so sehr wie der 1948 gegründete Staat. Viele schimpfen über Israel und am Ende kommt der Satz „…aber man darf ja nichts sagen.“ Die preisgekrönten Journalisten sagen dazu „Es gibt kein Tabu, Israel zu kritisieren. Das wirkliche Tabu ist es, sich zu Israel zu bekennen.“ Die Lesung aus ihrer Streitschrift verheißt eine interessante Diskussion mit dem Publikum.

 

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Mittwoch, 23. März 2022:

Das KZ Osthofen und die jüdischen Häftlinge aus Bensheim Auerbach

Vortrag Fabian Meyer

Der Mitarbeiter der Gedenkstätte Osthofen wird über die Geschichte des Konzentrationslagers in der Nähe von Worms berichten und dabei auf die Schicksale der dort gefangenen Auerbacher Juden eingehen. 1933 errichtete der damalige „Volksstaat Hessen“ mit Osthofen eines der ersten Lager. Anfänglich für politische Häftlinge gedacht, kamen bald jüdische Gefangene hinzu, die von der SS-Wachmannschaft besonders schlecht behandelt wurden.









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Dienstag, 26. April 2022:

Als die höheren Töchter verschwanden

Vortrag von Magdiel Ponce

Die ehemalige Höhere Töchterschule, das heutige Goethe-Gymnasium Bensheim, initiierte ein groß angelegtes Projekt zur Geschichte ihrer ehemaligen jüdischen Schülerinnen im Nationalsozialismus. Die Gymnasiast:innen erforschen und rekonstruieren Biografien, um Stolpersteine für diese Menschen verlegen zu können. Sie suchten und fanden 22 jüdische Schülerinnen. Die Abiturientin Magdiel Ponce wird sich in ihrem Vortrag auf Gertrud Bendheim konzentrieren. Aber ebenso von dem spannenden Projekt berichten. 

Die Veranstaltung ist Teil einer neuen Initiative des Auerbacher Synagogenvereins, stärker junge Menschen für seine Arbeit zu interessieren. Führungen durch die Synagoge für Schulklassen stehen bereits im Kalender, Größeres soll im Frühjahr spruchreif sein.







(von links: Frau Ponce, Frau Schlosser, Herr Schreiber)

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Dienstag, 03. Mai 2022: Raus aus der Opferrolle 

Film „Masel Tov Cocktail“ und Diskussion über Antisemitismus heute, Dienstag, 3. Mai 2022, 19:00 Uhr im Forum  der Geschwister-Scholl-Schule, Bensheim


Masel Tov ( jiddisch „Viel Glück“). Damit es ein Cocktail wird, braucht es folgende Zutaten: 1 Jude, 12 Deutsche, 5cl Erinnerungskultur, 3cl Stereotype, 2 TL Patriotismus, 1 TL Israel, 1 Falafel, 5 Stolpersteine, einen Spritzer Antisemitismus. Alle Zutaten in einen Film geben, aufkochen lassen und kräftig schütteln. Im Anschluss mit Klezmer-Musik garnieren. Vor dem Verzehr anzünden und genießen. 100% Koscher. 

Der Film dauert etwa 30 min. Kurz zum Inhalt: Dimitrij Liebermann, der Sohn ukrainischer Einwanderer und Schüler an einem Gymnasium, ist Jude. Als ihn sein Mitschüler Tobi auf der Schultoilette mit seiner Beschneidung provoziert und ihm erklärt, dass man Juden wie ihn früher vergast hätte, während er den Sterbevorgang mit vollem körperlichem Einsatz imitiert, schlägt Dima ihn mitten ins Gesicht und bricht ihm damit die Nase. Er wird für eine Woche von der Schule verwiesen. Entsetzen und Lachen liegen bei dem Film nah beieinander. 

Nach dem Film „Masel Tov Cocktail“ bietet sich an, über Antisemitismus, Rassismus und Gewalt zu diskutieren. Hätte Dimitrij in dem Film anders reagieren können? Fragen und Diskussion sind sehr willkommen. 

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